Blümel: UNESCO betont Potenzial des Otto-Wagner-Areals als Welterbestätte

Wölbitsch: Bürgermeister Ludwig muss aktiv werden – ausführlicher ICOMOS-Bericht zu Welterbetauglichkeit soll im Herbst vorliegen

Wien (OTS) - „Seit vielen Jahren kämpfen wir darum, das wertvolle Otto-Wagner-Areal zu schützen und als UNESCO-Welterbestätte eintragen zu lassen. Das Schreiben der Österreichischen UNESCO-Kommission bestätigt nun: Das Otto-Wagner-Areal hat Potenzial, die dritte UNESCO-Welterbestätte Wiens zu werden“, so Landesparteiobmann Bundesminister Gernot Blümel.

„Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, wie fahrlässig Rot-Grün in der Stadtplanung handelt und wie wenig Interesse die Stadtregierung scheinbar an historischer Substanz hat“, stellt Stadtrat Markus Wölbitsch fest. Aufgrund der unnachvollziehbaren Ignoranz in Hinblick auf das Heumarkt-Projekt drohe der Stadt die Aberkennung des Weltkulturerbe-Status. Die rot-grüne Stadtregierung sei aufgefordert, dringend umzudenken und das Weltkulturerbe zu vermehren statt zu riskieren.

„Das Otto-Wagner-Areal ist einzigartig und daher besonders schützenswert. Wir müssen ihm jenen Rang einräumen, den es verdient hat“, so Gernot Blümel. Die Neue Volkspartei Wien unterstützt daher die parlamentarische Petition von Nationalrat Wolfgang Gerstl, der gemeinsam mit der Bürgerinitiative ‚Steinhof erhalten‘ versucht, den Welterbe-Status zu erlangen. „Wir haben bei ICOMOS International bereits einen Upstream-Prozess initiiert", so Blümel weiter. Darunter versteht man eine ausführliche Begutachtung und Bewertung, ob das Areal am Steinhof welterbewürdig ist und ein Nominierungsverfahren um den Welterbestatus Erfolgsaussichten hätte. Der Bericht, der aktuell in Abstimmung mit unserem nationalen ICOMOS Komitee erstellt wird, liegt voraussichtlich im Herbst 2019 vor.

Gernot Blümel betont: „Mit dem aktuellen Schreiben der Österreichischen UNESCO-Kommission sind wir der langfristigen Erhaltung des einzigartigen Jugendstil-Ensembles einen wichtigen Schritt näher gekommen.“ Nun müsse auch Bürgermeister Ludwig aktiv werden und zeigen, dass ihm die Erhaltung des Otto-Wagner-Areals wichtig ist, so Wölbitsch.

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