Frecher Angriff des Wirtschaftsbundes auf Arbeitnehmer

Fritz Pöltl (FCG-ÖAAB): „Kümmern Sie sich lieber um die Wirtschaft und ihre Betriebe Herr Egger!“

Wien (OTS) - „Eine satte Portion Unerfahrenheit und eine grob fahrlässige politische Vorgangsweise“ wirft der Wiener FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl dem erst seit 1. März neu bestellten Generalsekretär des ÖVP-Wirtschaftsbundes Kurt Egger vor. Der Grund: Egger rät der Regierung in einer Aussendung zu mehr "Mut" und wünscht sich eine Senkung der AK-Umlage. Fritz Pöltl: „Kümmern Sie sich lieber um die Wirtschaft und ihre Betriebe Herr Egger! Und wenn Sie schon etwas abschaffen wollen, dann können sie sich ja mit der Abschaffung der Wirtschaftskammer-Umlage beschäftigen. Das funktionierende Unterstützungssystem der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lassen Sie aber bitte in Hinkunft in Ruhe!“
Der Unternehmervertreter fordert nämlich parallel dazu, dass der Gewinnfreibetrag für Einzelunternehmer auf 15 Prozent bis 50.000 Euro Jahresgewinn steigen soll. Die Kosten dafür würden laut Wirtschaftsbund etwa 100 Mio. Euro ausmachen. Fritz Pöltl: „Das sollen dann wohl auch die Arbeitnehmer wieder hereinbringen. Statt endlich das unredliche Körberlgeld der Kalten Progression abzuschaffen, soll die Steuerreform offenbar nur zur Gewinnmaximierung für die Arbeitgeber herangezogen werden. Mit uns nicht Herr Egger!“

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KR Friedrich Pöltl
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