JG Wien: Darfs ein bissi Frischluft sein?

Die JG Wien machte auf die dramatischen Folgen des Klimawandels aufmerksam und warb für eine europaweite sozialausgewogene CO2-Abgabe.

Wien (OTS/SPW) - Am Dienstag gab die Junge Generation Wien einen Ausblick darauf, was die ÖsterreicherInnen erwartet, wenn nicht rasch gegen die Ursachen des Klimawandels angekämpft wird: PassantInnen konnten in Wien Mitte (1030) diverseste Frischluftvarianten erwerben und dystopische Nachrichtenbeiträge aus dem Jahr 2050 hören. Hintergrund der Aktion ist die Forderung der JG nach einer europaweiten sozialausgewogenen CO2-Abgabe. ****

„Düstere Prognose: Ab 2100 könnten die Alpen praktisch eisfrei sein“, „Österreich blickt auf die wärmsten zwölf Monate der Messgeschichte zurück“, „Meteorologen berichten vom Rekordanstieg des Meeresspiegels“ sind nicht fingierte Nachrichtenmeldungen aus dem Jahr 2050, sondern nur einige der Schlagzeilen der letzten Wochen in der österreichischen Medienlandschaft, die über die dramatischen Folgen des Klimawandels berichten. Seit Jahrzehnten fordern WissenschafterInnen energisch politische Kraftanstrengungen, um den bereits verursachten Schaden zu begrenzen. Bis dato blieben ihre Apelle ungehört, das „1,5-Grad-Ziel“ ist laut UN Weltklimarat nur noch mit enormen Anstrengungen möglich.

Die Junge Generation fordert daher eine europaweite sozialausgewogene CO2-Abgabe und die Abschaffung der steuerlichen Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zur Bahn. Die Einnahmen sollen weitgehende Investitionen in erneuerbare Energien, Förderung des öffentlichen Verkehrs und thermische Sanierungen ermöglichen. Davon sollen allen voran einkommensschwache Bevölkerungsschichten und die Mittelschicht profitieren.

„Fest steht, dass allen voran die Ärmsten in unserer Gesellschaft und die Mittelschicht in Österreich, aber auch weltweit, am stärksten von der Klimakrise betroffen sein werden. Die oberen 5% werden es sich - wie immer - richten können. Wir möchten mit unserer Aktion auch dafür Bewusstsein schaffen“, erläutert JG Wien Vorsitzende Katharina Weninger zur Aktion und der sozialen Dimension des Klimawandels.

Anwesend bei der Aktion war auch der JG Wien-Kandidat und die JG Bund-Kandidatin zum Europäischen Parlament Roman Zeller und Marlene Göntgen. Für sie steht unisono fest, dass „der Klimawandel die wohl größte ökologische Katastrophe der Menschheit ist. Sie kann nicht alleine auf nationaler Ebene gelöst werden, es braucht eine starke Europäische Union, die hier das Heft in die Hand nimmt und umfangreiche Maßnahmen wie eine sozialausgewogene CO2-Abgabe beschließt. Es liegen viele gute Vorschläge wie zum Beispiel der „Green New Deal“ der Sozialistischen Jugend auf dem Tisch. Lasst sie uns endlich umsetzen, bevor es zu spät ist.“

Mehr Informationen sowie Fotomaterial unter:

http://jgw.at/frischluft_aktion


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