Bayr: Kleinbäuerliche Strukturen nicht durch Handelsabkommen zerstören

17. April ist Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes

Wien (OTS/SK) - „Dass (klein-)bäuerliche Landwirtschaft etwa 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produziert und gleichzeitig 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind, ist ein Paradox, das es aufzulösen gilt“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April. ****

Am 17. Dezember 2018 hat die UN-Vollversammlung die Deklaration für die Rechte von KleinbäuerInnen angenommen. Österreich hat sich der Stimme enthalten. „Obwohl sich Österreich der Stimme enthalten hat, fordere ich die Bundesregierung auf, die Deklaration zumindest in zweierlei Hinsichten zu beachten: Erstens soll die österreichische Entwicklungszusammenarbeit deren Umsetzung in den Partnerländern unterstützen und zweitens soll die Bundesregierung keine bi- und multilateralen Abkommen schließen, welche das Erreichen der Deklaration behindern“, schildert Bayr ihre Forderungen, die sie in einem Antrag formuliert hat. Der Antrag ist dem Außenpolitischen Ausschuss bereits zugewiesen.

Am 17. April jährt sich die brutale Niederschlagung der Demonstration für eine Landrechtsreform in Brasilien, an die der Tag des bäuerlichen Widerstands mahnend erinnert. Im Jahr 1996 wurden bei einer Straßenblockade in der Stadt Eldorado dos Carajas im Norden des Landes 20 Mitglieder der Landlosenbewegung von der Polizei erschossen und viele Hunderte verletzt - darunter zahlreiche Bäuerinnen und Bauern.

Link zum Antrag: http://petrabayr.at/seiten/2019/antrag/antrag-an-das-bmeia-zur-umsetzung-der-undpr/ (Schluss) ls

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