Spitzennachwuchs der Österreichischen Tourismus-Forschung prämiert

Die Österreichische Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (ÖGAF) vergab den Tourismus-Forschungspreis 2019 in Krems.

Mission der ÖGAF und des Tourissimus ist es, Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis zu sein. Nur wenn das gelingt, wird Tourismus auf Dauer erfolgreich sein. Tourismus braucht Innovation - und damit Innovation passieren kann, braucht es Wissenschaft und Forschung.
SC Mag. Ulrike Rauch Keschmann, BMNT
Neugier und Leidenschaft braucht es nicht nur bei einer Abschlussarbeit, sondern umso mehr im Berufsleben. Dafür soll der Tourissimus Ansporn sein und deshalb unterstützen wir den Preis sehr gerne
Dr. Petra Stolba, Österreich Werbung
TUI ist der weltweit führende Tourismuskonzern. Wer führt muss auch Verantwortung übernehmen. Das gilt nicht nur für die eigenen Mitarbeiter, sondern auch für unsere Kunden und den Kulturen und Menschen in den gastgebenden Ländern. Das Ziel des TUI Nachhaltigkeitspreises ist es, einen Anreiz für Forschungsarbeiten zu diesem Themenbereich zu schaffen und Nachhaltigkeit im Tourismus auch im universitären Bereich stärker zu verankern. Die Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten haben die hohen Erwartungen mehr als erfüllt.
Dr. Josef Peterleithner, TUI Austria
Die Tourismusbank ist beim Tourissimus als Unterstützer dabei, weil wir das Streben nach Exzellenz im Tourismus ganz dringend brauchen. Wir brauchen touristische Urgesteine, die den Tourismus in Zukunft prägen und ein paar sind mit Sicherheit heute hier entstanden. Es braucht mehr Mut zur Selbstständigkeit, Mut als Unternehmer im Tourismusbereich einzusteigen und diesen Mut habe ich heute in den Hearings ganz deutlich gemerkt.
Mag. Wolfgang Kleemann, ÖHT
Forschung ist wichtig für den Tourismusstandort Österreich und es braucht Menschen der nächsten Generation mit Ideen, Kraft und Mut, die Herausforderung der Zukunft anzunehmen. Es freut mich besonders, dass so viele spannende und qualitativ hochwertige Arbeiten eingereicht wurden.“ 
Petra Nocker-Schwarzenbacher, WKO

Krems (OTS) - Am 11. April 2019 fand das Finale des Österreichischen Tourismus-Forschungspreises „Tourissimus“ in der IMC FH Krems statt. 29 Kandidatinnen und Kandidaten aus 9 Institutionen stellten sich den Hearings vor den 12 hochkarätigen Fachjuroren, um die mit insgesamt über 7.000 Euro dotierten Forscherpreise zu erringen. Siegreich in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ war Jeanine Bretti-Rainalter von der Universität Innsbruck, die Kategorie „Marketing & Destinationsmanagement“ gewann Christoph Kössler ebenfalls von der Universität Innsbruck, den Preis für „Tourismuswirtschaft“ konnte Anika Stärk vom MCI erobern. Als beste Ausbildungsinstitution wurde die Universität Innsbruck vor der Wirtschaftsuniversität Wien prämiert.

Petra Nocker-Schwarzenbacher, Präsidentin der ÖGAF, freut sich über den konstruktiven Dialog zwischen Juroren und Teilnehmern und die gelungene Veranstaltung: „Forschung ist wichtig für den Tourismusstandort Österreich und es braucht Menschen der nächsten Generation mit Ideen, Kraft und Mut, die Herausforderung der Zukunft anzunehmen. Es freut mich besonders, dass so viele spannende und qualitativ hochwertige Arbeiten eingereicht wurden.“ Im Zuge der Veranstaltung wurden den Gästen die Siegerarbeiten präsentiert und Mag. Michael Duscher bot bei einem Impulsvortrag zum Thema „St. Pölten – Kulturhauptstadt 2024“ Einblicke in die Vorhaben und Ideen.

Sektionschefin Mag. Ulrike Rauch-Keschmann in ihren Begrüßungsworten von Seiten des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus: „Mission der ÖGAF und des Tourissimus ist es, Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis zu sein. Nur wenn das gelingt, wird Tourismus auf Dauer erfolgreich sein. Tourismus braucht Innovation - und damit Innovation passieren kann, braucht es Wissenschaft und Forschung.“

Den Preis in der Österreich Werbung Kategorie „Marketing & Destinationsmanagent“ gewann Christopher Kössler von der Universität Innsbruck. In seiner Arbeit „The Influence of Event and Destination Image on Residents’ Attitude and Support towards Sports Events“ beschäftigte er sich mit dem Verhältnis der lokalen Bevölkerung zu sportlichen Großevents. „Neugier und Leidenschaft braucht es nicht nur bei einer Abschlussarbeit, sondern umso mehr im Berufsleben. Dafür soll der Tourissimus Ansporn sein und deshalb unterstützen wir den Preis sehr gerne“, meinte ÖW-Geschäftsführerin Dr. Petra Stolba.

In der Kategorie „TUI-Nachhaltigkeitspreis“ konnte sich Jeanine Bretti-Rainalter, Absolventin der Universität Innsbruck gegen die Konkurrenz durchsetzen. In ihrer Arbeit mit dem Titel „Corporate Social Responsibility in Family SMEs in Austria“ setzt sie sich mit der Frage auseinander, inwiefern die Motivation und die Einstellung der Geschäftsführer zu Corporate Social Responsibility zum Unternehmenserfolg beitragen. „TUI ist der weltweit führende Tourismuskonzern. Wer führt muss auch Verantwortung übernehmen. Das gilt nicht nur für die eigenen Mitarbeiter, sondern auch für unsere Kunden und den Kulturen und Menschen in den gastgebenden Ländern. Das Ziel des TUI Nachhaltigkeitspreises ist es, einen Anreiz für Forschungsarbeiten zu diesem Themenbereich zu schaffen und Nachhaltigkeit im Tourismus auch im universitären Bereich stärker zu verankern. Die Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten haben die hohen Erwartungen mehr als erfüllt.“, freut sich Dr. Josef Peterleithner von TUI Österreich.

Als Siegerin des „Tourismusbank-Preises für Tourismuswirtschaft“ ging Anika Stärk vom MCI aus Innsbruck hervor. Ihre Arbeit “Familiness und Führungskompetenzen in Familienunternehmen“ überzeugte die Jury. In ihrer Präsentation zeigt sie, dass besonders in Familienunternehmen, die für den Tourismus eine tragende Rolle spielen, Führungskompetenzen zum Erfolg beitragen. „Die Tourismusbank ist beim Tourissimus als Unterstützer dabei, weil wir das Streben nach Exzellenz im Tourismus ganz dringend brauchen. Wir brauchen touristische Urgesteine, die den Tourismus in Zukunft prägen und ein paar sind mit Sicherheit heute hier entstanden. Es braucht mehr Mut zur Selbstständigkeit, Mut als Unternehmer im Tourismusbereich einzusteigen und diesen Mut habe ich heute in den Hearings ganz deutlich gemerkt." ergänzt Mag. Wolfgang Kleemann, der Generaldirektor der Österreichischen Tourismusbank, die den Tourissimus seit Jahren prägt und finanziell unterstützt.

Die 1972 gegründete Österreichische Gesellschaft für angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein unabhängiger und überparteilicher Verein mit Sitz in Wien, der sich dem Wissenstransfer zwischen Tourismus-/Freizeitforschung und Tourismuspraxis verschrieben hat. Alle Preisträger im Überblick sowie weitere Fotos finden Sie auf www.tourissimus.at

Rückfragen & Kontakt:

ÖGAF - Österreichische Gesellschaft für Angewandte Forschung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft
Julia Stelzl, BA
Tel. 01 313 36 4581
Mail: julia.stelzl@wu.ac.at
www.oegaf.org

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