NEOS zu neuerlicher Brexit-Verschiebung: Es droht Zukunftsraub an junger Generation

Claudia Gamon: „Die Verschiebung ist ein völlig falsches Signal. Einziger Ausweg bleibt ein zweites Referendum."

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert NEOS-Spitzenkandidatin Claudia Gamon auf die Entscheidung des Rates der EU-Staats- und Regierungschefs: „Diese Verschiebung ist ein völlig falsches Signal an die Bürgerinnen und Bürger in Europa. Die Entscheidung bedeutet, dass Europa schlimmstenfalls ein weiteres halbes Jahr nur mit sich selbst beschäftigt ist und die notwendigen Reformen liegen bleiben. Es droht Zukunftsraub an ganzen Generationen."

Die Bürger_innen in Europa würden weiter vergebens auf Antworten warten. „Nachdem der Brexit Großbritannien handlungsunfähig gemacht hat, droht das Selbe für die gesamte Union. Die Menschen, die ein handlungsfähiges Europa und unsere europäische Art zu leben bewahren wollen, haben für dieses unrühmliche Schauspiel kein Verständnis mehr“, ist die NEOS-Spitzenkandidatin überzeugt. Einziger Ausweg bleibe weiter ein zweites Referendum, so Gamon: „Wenn man den Briten mehr Zeit gewährt, muss man die Entscheidung dem britischen Volk überlassen. Die Politiker von Konservativen und Labour haben bewiesen, dass sie nicht zu Lösungen fähig sind.“ In Richtung EU-Staats- und Regierungschefs zeigt sich Gamon verärgert: „Dieses Hin- und Her ist einmal mehr Beweis dafür, dass der Rat der Staats- und Regierungschefs als oberstes Entscheidungsgremium ein Hindernis für Reformen ist. Wir brauchen endlich handlungsfähige Vereinigte Staaten von Europa.“

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