FP-Seidl ad KH Nord: Architekt Wimmer sorgte für „mehr Energie“

Kein Geld für Klimaanlagen in Krankenzimmern

Wien (OTS) - Gegen Ende der U-Kommission zum maroden KH Nord sorgt die Befragung des verantwortlichen Architekten DI Albert Wimmer für Staunen. „Die Missstände im Chaos-Spital scheinen kein Ende zu nehmen“, bedauert der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl, die Aussagen Wimmers. Demnach gibt es aus Kostengründen keine Klimaanlagen in den Krankenzimmern. „Die Zimmer können somit nur durch geöffnete Fenster gekühlt werden, was lediglich eine Temperaturreduktion von bis zu sechs Grad ermöglicht. Das heißt, dass es vor allem im Hochsommer extrem heiß wird“, ist Seidl empört. Warum das KH Nord von der Stadtregierung und dem KAV als modernstes Krankenhaus der Stadt betitelt wird, ist für den Freiheitlichen absolut unverständlich. „Die Patienten werden im Sommer wahrscheinlich einen Standventilator mitnehmen müssen, um während der Genesung nicht der permanenten Hitze ausgesetzt zu sein“ kritisiert der Freiheitliche die unzumutbaren Zustände im Krankenhaus. Spätestens jetzt ist für die FPÖ auch nachvollziehbar, warum es in Wiens Spitälern so viele Gangbetten gibt. „Am Gang ist es bekanntlich kühler“, mutmaßt Seidl.

Wimmer scheint seine Aufgabe aber nicht nur in der Architektur des Spitals gesehen zu haben, sondern auch im Energiefeld. Nachdem beim Krankenhausbau oft wenig bis keine Aktivität zu sehen war, habe er sich dafür eingesetzt, dass die Baustelle „mehr Energie“ bekommt. „Es stellt sich die Frage, ob der Herr Architekt auch ein Befürworter jenes Energetikers ist, durch dessen Arbeit das KH Nord die schützende Energie bekommen haben soll – und das für lapidare 95.000 Euro“, schmunzelt Seidl abschließend. (Schluss) akra

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
0664 9452957
anna.krassnitzer@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001