Österreichs Digitalsteuer schafft Fairness in der Digitalwirtschaft und hat internationale Vorbildwirkung

iab austria begrüßt Vorstoß von Finanzminister Löger. Gesetz nimmt U.S.-Digitalgiganten in die Pflicht und sorgt für Steuergerechtigkeit.

Die digitale Kommunikationswirtschaft in Österreich begrüßt den heutigen Schritt von Finanzminister Löger, eine nationale Lösung für die Digitalsteuer unter der Berücksichtigung von klar definierten Umsatzgrenzen zu initiieren. Das heute im Zuge des Ministerrates präsentierte Gesetz ist ein mutiger Schritt in Richtung mehr Steuergerechtigkeit zwischen österreichische Unternehmen und internationalen Digitalkonzernen. Besonders erfreulich ist, dass die eingehobenen Steuern zum Teil wieder dem Digitalstandort Österreich zugutekommen
Alexandra Vetrovsky-Brychta, Vizepräsidentin, interactive advertising bureau austria

Wien (OTS/LCG) - Das interactive advertising bureau austria begrüßt den Vorstoß von Finanzminister Hartwig Löger zum neuen Digitalsteuergesetz. Als Mitglied der Expertenarbeitsgruppe und größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft ist das iab austria von der Treffsicherheit des Gesetzes überzeugt. Die Umsatzgrenze von 750 Millionen Euro in Verbindung mit der Werbeumsatzgrenze in der Höhe von 25 Millionen Euro in Österreich schafft das lange geforderte „Level Playing Field“. Für heimische Klein- und Mittelunternehmen kommt es zu keiner zusätzlichen Belastung, während U.S.-Digitalgiganten endlich einen gerechten Beitrag für die in Österreich lukrierten Umsätze leisten. Das neue Digitalsteuergesetz dient als Interimslösung, bis eine multinationale Lösung auf OECD-Ebene geschaffen wird. Die Entstehung des Gesetzes im engen Dialog mit der österreichischen Digitalwirtschaft sieht das iab austria als vorbildlichen Weg einer zukunftsorientierten Steuer- und Standortpolitik. Langfristig ist eine Einigung auf OECD-Ebene, die vom Bundesministerium für Finanzen angestrebt wird, der richtige Weg. Österreichs mutiger Schritt hat Vorbildwirkung für andere Staaten und ist ein Paradigmenwechsel, um den Steuer- und Wertschöpfungsabfluss zu verhindern.

„Die digitale Kommunikationswirtschaft in Österreich begrüßt den heutigen Schritt von Finanzminister Löger, eine nationale Lösung für die Digitalsteuer unter der Berücksichtigung von klar definierten Umsatzgrenzen zu initiieren. Das heute im Zuge des Ministerrates präsentierte Gesetz ist ein mutiger Schritt in Richtung mehr Steuergerechtigkeit zwischen österreichische Unternehmen und internationalen Digitalkonzernen. Besonders erfreulich ist, dass die eingehobenen Steuern zum Teil wieder dem Digitalstandort Österreich zugutekommen“, kommentiert iab-austria-Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta (Bisnode), die auch Mitglied der Expertenarbeitsgruppe zum Digitalsteuergesetz 2020 war.

Der digitale Werbemarkt in Österreich wird 2019 ein prognostiziertes Umsatzniveau von rund 640 Millionen Euro erreichen. Das starke Wachstum wird den U.S.-Digitalgiganten im Jahr 2020 voraussichtlich bis zu 450 Millionen Euro Umsatz in Österreich einbringen, die nun einer gerechten Besteuerung unterliegen. Besonders erfreulich sind die zu erwartenden 15 Millionen Euro an Einnahmen, die österreichischen Medienunternehmen zugutekommen sollen, um den digitalen Transformnationsprozess aktiv voranzutreiben. Sie tragen zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung des journalistischen Digitalangebots bei.

Weitere Informationen auf https://www.iab-austria.at.

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