Karas: "Neuer Investitionsschub für Europa"

InvestEU: 700 Milliarden Euro mehr / Vorläufer EFSI brachte Österreichs Wirtschaft bisher 4,3 Milliarden Euro InvestEU: 700 Milliarden Euro mehr / Vorläufer EFSI brachte Österreichs Wirtschaft bisher 4,3 Milliarden Euro

Brüssel (OTS) - Brüssel, 1. April 2019 (ÖVP-PD) "Damit sorgen wir für einen neuen, kräftigen Investitionsschub, mehr Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze für Europa. 700 Milliarden Euro an zusätzlichen öffentlichen und privaten Investitionen von 2021 bis 2027 sichern wir mit einer EU-Garantie ab", sagt der Europaabgeordnete Othmar Karas, wirtschaftspolitischer Chefverhandler der Europäischen Volkspartei, über die Einigung von Europaparlament und Mitgliedstaaten zum neuen Investitionsprogramm InvestEU, über die Ausschüsse des Europaparlaments für Wirtschaft und Budget heute abstimmen.

"Investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir haben die Investitionsoffensive für Europa mit dem Juncker-Plan EFSI am Beginn der Legislaturperiode gestartet, sie mit EFSI 2.0 verbessert und bis 2020 verlängert. Wir haben sie auf Nachbarstaaten und vor allem Afrika ausgeweitet und wollen mit InvestEU ein weiteres Kapitel aufschlagen", sagt Karas. "Wir bauen dabei auf den Erfolgen des EFSI auf, der seit Mitte 2015 mehr als 375 Milliarden Euro zusätzliche Investitionen mobilisiert, damit 850.000 KMU unterstützt und 1,4 Millionen neue Jobs schafft. Allein in Österreich werden die Investitionen durch den EFSI um 4,3 Milliarden Euro höher prognostiziert, als sie ohne den EU-Investitionsmotor wären."

"Damit wir in Zukunft noch schlagkräftiger werden, reduzieren wir bei InvestEU die Bürokratie und erhöhen die Effizienz, indem wir 13 EU-Finanzinstrumente unter einem Dach zusammenfassen. Kleinere Projekte und Unternehmen werden besser beraten und unterstützt, die Direktvergabe der EU-Garantie an regionale Förderbanken und -institute wird ausgebaut. Private Investoren können weiterhin auf die politische Unabhängigkeit der Projektentscheidungen vertrauen. Mit mindestens 55 Prozent soll ein noch größerer Anteil der Infrastrukturinvestitionen als bisher zur Verwirklichung der Klima- und Umweltschutzziele beitragen", schließt Karas.

InvestEU wird heute auf Basis einer politischen Einigung beider Seiten vom Wirtschafts- und Budgetausschuss des Europaparlaments und den Mitgliedstaaten auf Botschafterebene beschlossen. Die Billigung im Plenum des Europäischen Parlaments soll Mitte April erfolgen.

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