Grüne Wirtschaft: Schluss mit der Förderung umweltschädigender Uralt-Heiztechnologie

Mogelpackung „Grüne Ölheizung“ muss durch echte grüne Alternativen ersetzt werden – Gebäudesanierung sichert Arbeitsplätze die Wertschöpfung in der Region.

Wir haben bereits vor Monaten scharf kritisiert, dass die Ölkaiser in der Wirtschaftskammer rund um Vizepräsident Jürgen Roth eine PR-Kampagne zur so genannten grünen Ölheizung lanciert haben
Sabine Jungwirth/Grüne Wirtschaft

Wien (OTS) -

Die Grüne Wirtschaft sieht sich durch die heute von der Umweltschutzorganisation Global 2000 veröffentlichten Analyse zur „grünen Ölheizung“ bestätigt. „Wir haben bereits vor Monaten scharf kritisiert, dass die Ölkaiser in der Wirtschaftskammer rund um Vizepräsident Jürgen Roth eine PR-Kampagne zur so genannten grünen Ölheizung lanciert haben“, so Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft: „Unsere Initiative im Wirtschaftsparlament zum Förderungsstopp für Ölheizungen wurde vom ÖVP-Wirtschaftsbund in eine Mogelpackung umgemodelt. Die umwelt- und klimaschädigenden Auswirkungen dieser Technologie wurden vom ÖVP-Wirtschaftsbund bislang unter den Teppich gekehrt.“

Um im Problemfeld Gebäudeenergie sinnvolle Verbesserungen herbeizuführen, gelte es aber, völlig andere Strategien zu verfolgen: „Oberste Priorität muss die Reduktion des Energiebedarfs sein“, so Jungwirth: „Statt den Klimawandel mit artengefährdender Uralt-Technologie zu befeuern, sollten wir in sinnvolle Maßnahmen zur Gebäudesanierung investieren.“ Für die regionale Wirtschaft sei dies absolut sinnvoll, denn gerade in der Gebäudesanierung lägen enorme Potenziale für innerösterreichische Wertschöpfung und es würden tausende Arbeitsplätze geschaffen. „Der Import von Palmöl zu Heizzwecken schadet hingegen der Umwelt und der österreichischen Wirtschaft!“

Außerdem sei die Bundesregierung bei der Umsetzung der Klimaziele säumig. „Solange sich Umweltministerin Köstinger nicht gegen die Öl-Lobby in der Wirtschaftskammer durchsetzen kann, sehe ich schwarz für die Einhaltung der österreichischen Klimaziele“, so Jungwirth abschließend.

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