Wr. Gemeinderat – Woller/Däger-Gregori (SPÖ) ad Heumarkt: Opposition im Wahlkampfmodus!

Wir arbeiten für die WienerInnen und am Weltkuturerbe. Bei der ÖVP und Minister Blümel kann man da nicht sicher sein.

Wien (OTS/SPW-K) - Wir diskutieren intensiv mit ICOMOS, mit der UNESCO, mit Expertinnen und Experten das Thema Weltkulturerbe und das Projekt am Heumarkt, stellt der Erste Landtagspräsident und Gemeinderat Ernst Woller (SPÖ) fest. „Und es ist im Gegensatz zu dieser Diskussion heute ein sehr konstruktiver Austausch ganz im Sinne der Stadt Wien.“

Fragen werfen sich für Woller auf, wenn man ÖVP-Minister Blümel so zuhört: „Arbeiten Sie eigentlich für oder gegen eine Lösung?“, ist der SPÖ-Gemeinderat nicht so sicher, was der Wiener ÖVP-Chef eigentlich erreichen will. „Agieren Sie als Regierungsmitglied auf Bundesebene oder als Oppositionspolitiker in Wien?“

„Bei unseren Gesprächen mit UNESCO und ICOMOS am 11. März 2019 in Paris haben wir unmissverständlich festgestellt, dass Wien das Ziel hat, die historische Innenstadt Wiens als Weltkulturerbe zu erhalten und dass wir an der Sanierung und Entwicklung des Heumarkts arbeiten. In den kommenden zwei Jahren haben wir viele wichtige Arbeitsschritte zu erledigen: Wir werden zuerst den ICOMOS-Bericht ganz genau analysieren. Es wird mit unabhängigen Expertinnen und Experten ein Managementplan erstellt und wir warten bundesgerichtliche Verfahren ab, bevor der Antrag auf Bewilligung verhandelt wird“, so Woller.

SPÖ-Gemeinderätin Luise Däger-Gregori sieht die Sachlage ganz genauso. „Die Angst- und Panikmache der Opposition zum Thema Heumarkt zeigt, dass vor allem FPÖ und ÖVP im Wahlkampfmodus sind. Sie sehen nach all den unsozialen Aktionen in Bundesregierung offenbar bereits Ihre Felle davonschwimmen. Und das mit Recht.“ Die dramatischen Ausführungen der schwarz-blauen Nebelgranate lässt einen aber nachdenken. „Nicht schlecht, dafür, dass es in den kommenden zwei Jahren keine Baumaßnahmen am Heumarkt geben wird. Anstatt dessen wird ein lösungsorientierter Ansatz gesucht. Gespräche mit allen Beteiligten finden statt. Nicht mehr und nicht weniger“, so die SPÖ-Gemeinderätin.

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