VSV/Kolba: Das Verhalten der Regierung zu Cannabis in der Medizin ist ein Schlag ins Gesicht von Schmerzpatient*innen

1,5 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen wird nebenwirkungsarme Hilfe vorenthalten

Die 1,5 Mio Schmerzpatienten in Österreich müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass diese Regierung nicht bereit ist, ihr Los durch die Liberalisierung eines nebenwirkungsarmen Schmerzmittels - immerhin 2018 als Arzneimittelpflanze des Jahres gewählt - zu lindern
Peter Kolba
Da die österreichische Regierung nicht bereit ist, den Empfehlungen von WHO und Europäischem Parlament zu folgen, haben wir auch eine europaweite Petition an die EU-Kommission gestartet
Peter Kolba

Wien (OTS) - Soeben wurde im Plenum des Nationalrates der Bericht der Gesundheitsministerin zum Thema "Cannabis in der Medizin" diskutiert. Dieser Bericht umfasst lediglich 11 Seiten, hat keinerlei Zitate zum wissenschaftlichen Nachweis der geäußerten Meinungen und geht - wie offenbar gewünscht - davon aus, dass man in Österreich nicht ändern müsse.

Die Opposition hat den Antrag gestellt, das Gesundheitsministerium möge vom Boltzmanninstitut eine Studie zur internationalen (!) wissenschaftlichen Evidenz von Cannabis in der Medizin einholen.

Die Regierungsfraktionen haben Hartingers Bericht angenommen und den Vorschlag der Opposition niedergestimmt.

"Die 1,5 Mio Schmerzpatienten in Österreich müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass diese Regierung nicht bereit ist, ihr Los durch die Liberalisierung eines nebenwirkungsarmen Schmerzmittels - immerhin 2018 als Arzneimittelpflanze des Jahres gewählt - zu lindern," sagt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV) und selbst Schmerzpatient.

"Da die österreichische Regierung nicht bereit ist, den Empfehlungen von WHO und Europäischem Parlament zu folgen, haben wir auch eine europaweite Petition an die EU-Kommission gestartet," sagt Kolba. "Diese kann unter www.openpetition.eu/!cannabismedizin2 unterstützt werden."

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