ÖVP Wien wiederholt Forderung nach Verankerung des Weltkulturerbes in Stadtverfassung

Wiener Regierung müsse in der Causa Heumarkt die Flächenwidmung ändern und für künftige Projekte Hochhaus-Zonen klar definieren

Wien (OTS/RK) - Der nicht-amtsführende ÖVP-Stadtrat Markus Wölbitsch und ÖVP-Klubobfrau Elisabeth Olischar kündigten heute, Mittwoch, in einem gemeinsamen Pressegespräch an, in der morgigen Sitzung des Wiener Gemeinderates einen Antrag zum Schutz der UNESCO-Weltkulturerbestätte des „Historischen Zentrums von Wien“ einzubringen. Zudem soll dieser Schutz in der Wiener Stadtverfassung verankert werden. Anlassfall dafür ist das Bauprojekt am Heumarkt, in der die Wiener Landesregierung in der Vorwoche eine zweijährige Pause verkündete und mit dem Welterbezentrum einen intensiven Dialog fortsetzen wolle.

„Wien ist mit seinen historischen Kulturstätten ein Juwel, dessen Erhalt für uns oberste Priorität hat. Doch von Bürgermeister Michael Ludwig gibt es keine konkrete Handlung, um sich aktiv für das Weltkulturerbe einzusetzen“, erklärt Wölbitsch. Der nicht-amtsführende Stadtrat will das Projekt Heumarkt aber nicht zurück an den Start schicken, sondern gäbe sich mit einer Änderung in der vorhandenen Flächenwidmung, welche den Welterbestatus nach Vorgaben der UNESCO erhalten würde, zufrieden.

Planungssprecherin Olischar ergänzte, dass zusätzlich in der Bauordnung der Stadt klar definiert werden solle, in welchen Bauzonen künftig Hochhäuser zur Verdichtung der Bausubstanz Sinn ergäbe und wo nicht. Dies würde allen beteiligten Kräften wie InvestorInnen, ArchitektInnen, AnrainerInnen und ProjektentwicklerInnen Sicherheit bei Planung und Ausführung bieten. Auch dazu werde die ÖVP morgen einen Antrag einbringen.

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