Glyphosat: Kärnten beschließt morgen Verbot

Kaiser, Seiser, Sucher: Wichtiges Signal - „Seht her, wir in Kärnten zeigen, was möglich ist, und dass uns Gesundheit von Menschen und Natur nicht egal sind!“ Bundesregierung gefordert

Klagenfurt (OTS) - Einen nicht nur österreich- sondern europaweit viel beachteten Beschluss wird der Kärntner Landtag auf Initiative der SPÖ-Kärnten morgen, Donnerstag, fassen: Das Verbot des krebserregenden Pflanzengiftes Glyphosat und weiterer über 1000 gefährlicher Gifte für private Anwender!

„Wir übernehmen mit Kärnten damit nicht nur eine Vorbildwirkung innerhalb Österreichs, sondern setzen damit auch ein weithin sichtbares Signal an die Bevölkerung und auch für den Wirtschafts- und Unternehmensstandort Kärnten: Seht her, wir in Kärnten zeigen, was möglich ist, und dass wir auch gegen Widerstände und Lobbyinteressen alles tun, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und unseren Kindern eine gesunde Umwelt zu hinterlassen“, betont SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich von Beginn an nachdrücklich für ein Glyphosat-Verbot stark gemacht hat. Kärnten sei damit auch europaweit eine der ersten Regionen mit einem derartigen Glyphosat-Verbot.

SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser fasst die langen und intensiven Bemühungen zusammen: „Mit dem morgigen Beschluss gehen wir nach einem langen, harten und schwierigen Hürdenlauf, bei dem wir am Start von vielen belächelt wurden, erfolgreich durchs Ziel. Wir haben gezeigt, dass wir in Verhandlungen sowohl mit der EU als auch mit politischen Partnern gemeinsam und nicht gegeneinander eine für die Menschen bedeutsame Lösung erarbeiten können!“

Die Bedeutung des morgigen Beschlusses betont auch SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher: „Die SPÖ-Kärnten zeigt mit dieser vom Landeshauptmann vorangetriebenen Initiative, dass Schutz der Gesundheit und der Umwelt, dass Verantwortung für Generationen für uns nicht nur leere Schlagworte sind, wir leben diese Verantwortung auch!“

Zufrieden geben wollen sich Kaiser, Seiser und Sucher mit dem morgigen Beschluss allerdings nicht. „Wir haben in Kärnten getan, was in unseren Möglichkeiten liegt, und gezeigt: wo ein Wille, da ist auch ein Weg! Jetzt ist die Bundesregierung dran, rasch nachzuziehen“, unterstreicht Kaiser. Und Seiser und Sucher ergänzen: „Kurz, Strache, Köstinger und Co müssen auch ihre Verantwortung vor allem gegenüber Kindern und nachkommenden Generationen wahrnehmen und ein österreichweites Verbot des Gifts, das auf unseren Tellern und in unserem Wasser landet, auf Schiene bringen.“

Um der Forderung weiter Nachdruck zu verleihen, sei die Bevölkerung eingeladen eine entsprechende Petition der SPÖ-Kärnten zu unterzeichnen: https://stoppglyphosat.spoe.at

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