SchulsprecherInnen unterstützen Forderung der Sozialistischen Jugend nach „Streikrecht für SchülerInnen“

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend fordert, dass SchülerInnen ab 16 Jahren für Demonstrationen und gesellschaftliches Engagement zweimal im Jahr eine Sonderfreistellung in der Schule beanspruchen können. Breite Unterstützung dafür kommt von SchulsprecherInnen, die sich der Forderung anschließen. "SchülerInnen sind Experten in der Bildungspolitik. Wir sollten auf diejenigen hören, die selbst betroffen sind“, fordert Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend.


„Vom Versammlungsrecht Gebrauch zu machen ist gelebte politische Bildung, dafür muss in der Schule auch Platz sein!“

 - Asja Ahmetovic, Schulsprecherin des GRG 21 Bertha von Suttner - Schulschiff



„Alle Schülerinnen und Schüler haben das Recht darauf auf einen Klimastreik zu gehen, immerhin geht es hier um unsere Zukunft. Wir haben eine Recht darauf unsere Meinung zu äußern, da würden uns zwei frei Tage sehr recht kommen.“ - Matthias Tkadlec, Schulsprecher des BG/ BRG Mattersburg



"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht" - Laura Gotcheva, Schulsprecherin vom BG/BRG Boerhaavegasse

„Man wirft der Jugend vor, nicht politikinteressiert zu sein, und wenn wir dann auf die Straße gehen, will man es uns wieder verbieten!“
 - Robert Gruber (Steiermark), Schulsprecher der AHS Sacre-Coeur in Graz



"Sich eine eigene Meinung zu bilden, ist ein großer Bestandteil des Bildungsauftrags, diese dann auch kundgeben zu können und sich dafür einsetzen zu können, somit unerlässlich.- Stephan Olensky, Schulsprecher von der HLTW 13 Bergheidengasse

„Eine Sonderfreistellung für politische Veranstaltung ist eine sehr sinnvolle Forderung. Sozusagen politische Bildung hautnah erleben. Eine ganze Woche wäre aber besser als nur zwei Tage!“
 - Lukas Haslinger, Schulsprecher HLW Bad Ischl



"Bildung bedeutet nicht einen Eimer zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen! Jungen Menschen muss es erlaubt sein, kritisch zu denken und Kritik auch auf der Straße bei Demonstrationen zu äußern! - Maximilian Baier, Schulsprecher der BRG Frauengasse Baden

„Schwarz-Blau behandelt es wie ein Verbrechen, wenn man in der Schule fehlt, aber an einer Demonstration teilzunehmen ist unser Recht! - Samuel Hafner, Schulsprecher BRG Marchettigasse

"Wir erledigen endlich die Arbeit, vor der sich die PolitikerInnen seit Jahren drücken. Wir machen auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam. Dafür bestraft zu werden ist absurd! - Daniel Graschopf, Schulsprecher, Parhamerplatz

"Mit 2 Tagen Protestfreistellung können wir unsere Meinung der Politik mitteilen und so die Zukunft, UNSERE Zukunft, mitgestalten. Wir sitzen in der Schule und lernen was es heißt in einer Demokratie zu leben, doch das Recht zu protestieren haben wir nicht." - Franziska Lesigang, Schulsprecherin St. Ursula Wien

"Der Wille die Zukunft positiv zu verändern ist da! Unterstützung ist aber immer hilfreich!" - Emilia Schlögl, Amerlinggymnasium, stv. Schulsprecherin

"Unser Bildungssystem trägt momentan nicht dazu bei, uns zu kritisch denkenden Menschen zu erziehen. Die politische Komponente fehlt leider völlig. Es muss Schüler_innen möglich sein, politischen Aktionismus zu betreiben. Unsere Schulen sollten sie dabei fördern, anstatt zu bremsen."
- Martin Reiterer, GRG 21 Ödenburgerstraße, stv. Schulsprecher

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