ES IST HÖCHSTE ZEIT UMZUDENKEN

Oliver Rumler, Stv. Landesvorsitzende der FCG in der Younion Wien; „ Mitmischen ja, Austreten auf keinen Fall!“

Wien (OTS) - Die Probleme, bei der Besoldungsreform der Gemeindebediensteten
machen es deutlich, Die Gewerkschaft braucht ein Umdenken.

Kritik aus den eigenen Reihen

Die Younion – die Daseinsgewerkschaft- hat vor dem Wochenende einen mehr als nur empfindlichen Schuss vor den Bug hinnehmen müssen. Viele Kolleginnen und Kollegen aus den Gesundheitsberufen haben direkt vor der Zentrale der Younion Ihren Unmut über das ignorante Vorgehen bei der Umsetzung der „Besoldung Neu“ seitens der FSG Gewerkschaftsspitze geübt und Ihrem Ärger lautstark Luft gemacht. „Ich habe großes Verständnis für die Kolleginnen und Kollegen und gratuliere zu diesem Engagement“ erklärt Oliver Rumler, der selbst Krankenpfleger ist, und neben seiner Gewerkschaftsarbeit, aktiv am Krankenbett tätig ist.

Grobe Mängel, keine Einsicht

An der Besoldungsreform wurde jahrelang gearbeitet. Alle Bedenken und Anträge sowie Eingaben durch die FCG und anderer Wählergruppen wurde von der FSG-Mehrheit ignoriert. Die Inhalte der Reform mit auffälligen und unübersehbaren Schwächen wurden auch noch höchst dilettantisch kommuniziert. Die Reformen werden aber von der Mehrheitsfraktion weiterhin uneingeschränkt, gelobt und verteidigt. „Das ist Verhöhnung pur“, protestiert Rumler. Unrechtsempfinden und Verunsicherung bei den Betroffenen sind die Folgen. Der Eindruck, von der Mehrheitsfraktion (FSG) in der eigenen Interessensvertretung zum wiederholten Male verladen worden, könne da nicht ausbleiben, wie Rumler meint.

Ertappt! Schönreden zwecklos!

Alle Erklärungs- und Vertröstungsbemühungen durch den Vorsitzenden der Younion GR. Ing. Christian Meidlinger vor den demonstrierenden Kolleginnen und Kollegen dürften ihr Ziel jedoch deutlich verfehlt haben. Bestenfalls wurde den Worten des Vorsitzenden das Bemühen um Schadensbegrenzung für die FSG zugeschrieben. Wenig verwunderlich, wird doch im Mai die Zusammensetzung der Younion neu gewählt.

Warnung vor Austrittswelle

Dies erkläre auch die in mehreren persönlichen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener Dienststellen gemachte bedenkliche Erkenntnis, dass die Folgen noch nicht im vollen Umfang abzusehen sind, da der Younion dem Vernehmen nach eine neuerlich Austrittswelle bevorsteht. Wer diese zu verantworten habe, liegt laut Rumler auf der Hand.Dabei war eine starke Interessensvertretung noch nie so wichtig wie heute.

Rumler abschließend: „Ich appelliere daher dringend an alle Kolleginnen und Kollegen, von einem ins Auge gefassten Austritt aus der Younion Abstand zunehmen!“ Stattdessen solle die große Chance der Wahlen genutzt werden. Dabei könne die Wahlentscheidung über die Personalvertretung- Gewerkschaft- sowie der Jugend- und Behindertenvertrauenspersonen für das dringen notwendige Umdenken genutzt werden.

Nachfragen: Oliver Rumler
Stv. Landesvorsitzender FCG Younion Wien
01/ 31316 83 684

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Oliver Rumler
Stv. Landesvorsitzender FCG Younion Wien
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