Gemeinsamer Ladungsantrag von ÖVP, FPÖ und SPÖ: Eurofighter-Verhandler Edwin Wall muss im U-Ausschuss aussagen

Manipulationsvorwürfe rund um den Eurofighter-Kaufvertrag müssen restlos aufgeklärt werden

Wien (OTS) - In der vergangenen Woche wurde bei der Befragung von Task Force-Leiter Hans Hamberger die Vermutung geäußert, dass der finale Eurofighter-Kaufvertrag in letzter Sekunde verändert worden wäre. Die SPÖ regte daraufhin an, eine Ladung des damals zuständigen Verhandlers Edwin Wall vor den U-Ausschuss davon abhängig zu machen, ob die Staatsanwaltschaft gegen Wall Ermittlungen einleitet.

Nachdem die Staatsanwaltschaft bisher keine Informationen in diese Richtung bereitstellen wollte, haben sich die drei Fraktionen ÖVP, FPÖ und SPÖ darauf geeinigt, Edwin Wall jedenfalls als Auskunftsperson zu laden. Ein gemeinsamer Ladungsantrag der Fraktionsführer Ottenschläger, Bösch und Plessl wurde in der heutigen Sitzung des Eurofighter U-Ausschusses eingebracht. Alle drei Fraktionen halten fest, dass die Manipulationsvorwürfe rund um den Eurofighter-Kaufvertrag restlos aufgeklärt werden müssen.
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