Schnabl/Königsberger-Ludwig zum bevorstehenden Weltwassertag: „Beste Qualität von Trinkwasser und Badeseen in NÖ“

Betreiber und Kontrollore leisten ganze Arbeit

St. Pölten (OTS) - Am 22. März steht der, von der UNESCO ins Leben gerufene, Weltwassertag dick in den Kalendern der beiden für Trinkwasser, Wasserrecht und Badegewässer zuständigen Landesregierungsmitglieder LHStv. Franz Schnabl und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. Auch heuer dient dieser wieder dazu die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschen hervorzustreichen.

„Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und daher unersetzlich“, bemerkt der für Trinkwasser und Wasserrecht verantwortlich zeichnende LHStv. Franz Schnabl eingangs. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten sei Niederösterreich in der glücklichen Lage, den Trinkwasserbedarf fast zur Gänze aus gut geschützten Grundwasservorkommen aus Brunnen und Quellen decken zu können, weiß Schnabl, und weiter: „Eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung ist die Grundlage für Gesundheit, Wohlstand und eine erfolgreiche Wirtschaft.“

Die niederösterreichische Bevölkerung bezieht zu ca. 90 Prozent ihr Trinkwasser von öffentlichen Wasserversorgungsanlagen und ca. zehn Prozent der NiederösterreicherInnen versorgen sich aus privaten Hausbrunnen. Schnabl, der - neben den umsichtigen BetreiberInnen -vor allem die Kontrolltätigkeiten hervorhebt, die ein engmaschiges Monitoring erst ermöglichen: „Ihre Aufgabe ist unter anderem die Beurteilung der gemäß Trinkwasserverordnung vorgelegten Trinkwasserbefunde und Gutachten, die Kontrolle von Wasserversorgungsanlagen vor Ort oder die Vorschreibung von Maßnahmen zur Durchsetzung des Lebensmittelrechts. In Niederösterreich unterliegen knapp 3.000 Wasserversorgungsanlagen der Trinkwasseraufsicht – dabei werden jährlich rund 14.000 Trinkwasserbefunde kontrolliert und im Jahr 2018 zusätzlich fast 400 Kontrollen nach dem Lebensmittel- und Verbraucherschutzgesetz durchgeführt.“

Vom Wasserzähler bis zum Wasserhahn sind die KonsumentInnen verantwortlich. Umso wichtiger ist es, den KonsumentenschützerInnen zu erwähnen, dass Aufbereitungsanlagen prinzipiell nicht notwendig sind, da Trinkwasserqualität bereits aus den bestehenden und kontrollierten Anlagen geliefert wird. Sollten dennoch welche verwendet werden, müssten diese gemäß der Wasserbeschaffenheit individuell vom Fachmann eingestellt werden und einer Kontrolle unterzogen werden, ob das Wasser auch nach der Aufbereitung noch Trinkwasserqualität aufweist. Wichtig ist dabei auch die regelmäßige Wartung, da Filteranlagen und Ionenaustauscher zur Verkeimung neigen und dadurch gesundheitlichen Schaden anrichten und auch das Ortsnetz verseuchen können.

Auch den Badegewässern in NÖ wird Jahr für Jahr ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt, zeigt sich die für die Badegewässergüte zuständige Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig stolz: „In wenigen Monaten werden wieder viele NiederösterreicherInnen in die Bäder und Seen springen. Die Kontrollorgane des Landes NÖ sorgen dann dafür, dass diese in regelmäßigen Abstand beprobt werden und die Wasserqualität von gewohnt hoher Güte bleibt.“

In Niederösterreich werden dabei 30 Oberflächengewässer als Badegewässer oder Badestellen geführt - diese werden im 2-Wochenrhythmus kontrolliert. Die Ergebnisse der Kontrollen finden sich dann mit den Qualitätskriterien ‚ausgezeichnet‘, ‚gut‘ und ‚ausreichend‘ auf der Homepage der AGES. Königsberger-Ludwig weiter:
„Mit der Badegewässer-App der AGES hat man überdies stets die aktuellsten Ergebnisse zur Qualität des bevorzugten Badegewässers in der Tasche. Die App liefert mit offiziellem Beginn jeder Badesaison Infos und aktuelle Messwerte zu Wasserqualität, Sichttiefe sowie Temperatur von allen österreichischen EU-Badestellen.“

Königsberger-Ludwig, auch Gesundheitslandesrätin, weist weiters auf die Überlebensnotwendigkeit von Wasser hin: „Eine Abnahme der Gesamtkörperflüssigkeit um über 20 Prozent führt bereits zum Tod. Daher ist es wichtig, dem Körper eine optimale Menge an Flüssigkeit zuzuführen – zwei bis drei Liter täglich stellen den Idealwert dar, wobei etwa 1,5 Liter über Getränke aufgenommen werden sollten.“

Die beiden zuständigen Regierungsmitglieder schließen mit einem besonderen Dank für die im Bereich der Wasserwirtschaft und Kontrolle Beschäftigten: „Für viele von uns ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, dass aus den Wasserleitungen Niederösterreichs hochqualitativer Trinkgenuss strömt und in den Badegewässern Wasser hoher Qualität fließt. Wenn wir über unsere Grenzen in andere Länder blicken, in denen man stilles Wasser bedenkenlos nur aus dem Supermarktregal konsumieren kann, so wird offensichtlich welchen Kraftakt die Betreiber, die Gemeinden und die Prüforgane hier vollbringen. Herzlichen Dank dafür!“

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