IGGÖ: Bundesregierung muss sich klar von anti-muslimischer Hetze distanzieren

Verurteilungen des brutalen Terroranschlags in Neuseeland durch Regierungspolitiker nicht glaubwürdig

Wien (OTS/IGGÖ) - "Gestern noch wurde im Rahmen einer offiziellen FPÖ-Veranstaltung gegen Muslime gehetzt, aber heute wollen uns FPÖ-Politiker glauben machen, sie stünden gegen anti-muslimische Hetze. Das ist nur noch unglaubwürdig", so Präsident Vural über die Beileidsbekundungen durch ranghohe FPÖ-Politiker.

Mit dem brutalen Terroranschlag auf Moscheen in Neuseeland zeigt sich, dass hasserfüllte Worte und Hetze stets Gewalt und Terror heraufbeschwören. Daher ist die Bundesregierung nun dringend aufgefordert gegen die Hetzer in den eigenen Reihen vorzugehen.

"Die österreichische Muslime haben jedes Recht auf anständige, faire und würdevolle Behandlung durch diese Bundesregierung. Denn alle Mitglieder dieser Bundesregierung sind auf die Verfassung vereidigt und damit ist ihnen jedwede Diskriminierung und Hetze gegen hunderttausende ÖsterreicherInnen muslimischen Glaubens untersagt. Der Bundeskanzler ist nun klar unter Zugzwang. Er muss handeln", so Vural abschließend.

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