Kollross an Hartinger-Klein: Wo bleibt die Evaluierung zur Aktion 20.000?

Kollross fordert Veröffentlichung der Ergebnisse

Wien (OTS/SK) - Der Trumauer Bürgermeister und SPÖ-Kommunalsprecher Andreas Kollross fordert heute in einem offenen Brief an Sozialministerin Hartinger-Klein, die Ergebnisse der Evaluierung zur Aktion 20.000 endlich offenzulegen. „Über 100 Menschen über 50 Jahre haben in unserer Region von dieser Aktion profitiert, und es wären bei uns und in ganz Österreich noch tausende mehr geworden.“ Als Grund für das Zurückhalten der Evaluierungsergebnisse sieht Kollross „die möglicherweise für die Regierung unerwünschten Ergebnisse“. Kollross: „Es ist nicht länger einzusehen, dass Sie die Informationen zurückhalten“, so der SPÖ-Abgeordnete zu Hartinger-Klein. ****

Kollross beschreibt in dem offenen Brief, dass er als Bürgermeister durch die Aktion 20.000 mehreren Menschen eine Perspektive geben konnte. Und er betont, dass durch die Aktion 20.000 seine eigene Gemeinde Möglichkeiten bekam, die sie nur schwer bis gar nicht anders bewältigen hätte können. „Über 100 Menschen über 50 Jahre haben in unserer Region von dieser Aktion profitiert, und es wären bei uns und in ganz Österreich noch tausende mehr geworden, wenn Sie mit Ihren Regierungskollegen und Kolleginnen diese Aktion nicht handstreichartig, fast einem Putsch gleich, abgeschafft hätten. Natürlich können sich jederzeit Gesetze ändern, aber das Recht bleibt. In dem konkreten Fall zwar leider nicht das Recht auf Arbeit, das haben Sie vielen Menschen genommen, aber das Recht auf Information ist geblieben, und das haben Sie dieser Generation nicht zu verwehren.“

Kollross fragt sich, ob das nicht eventuell an den von der Regierung unerwünschten Ergebnissen liegt. Er fordert Hartinger-Klein deshalb auf, die Evaluierung der Aktion 20.000 endlich zu veröffentlichen, denn „wir alle haben ein Recht darauf, und es ist nicht länger einzusehen, dass Sie die Informationen zurückhalten. Wenn nicht, sind Sie in meinen Augen rücktrittsreif, denn ein Regierungsmitglied, das bewusst der Öffentlichkeit Informationen vorenthält, ist nicht tragbar.“

Den gesamten Offenen Brief an die Ministerin finden Sie hier:
https://tinyurl.com/y2nz5o54

(Schluss) ls/ah/mp

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