Erstes gesetzlich verankertes Österreichisches SchülerInnenparlament tagt in der Hofburg

Schülerinnen und Schüler fordern (Europa)Politische Bildung, null Toleranz gegen Gewalt und Gläserne Note

Wien (OTS) - Heute fand das erste gesetzlich verankerte Österreichische SchülerInnenparlament in der Hofburg statt. Ca. 170 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich diskutierten im Plenarsaal des Nationalrats über schulpolitische Themen wie (Europa)Politische Bildung, Gewalt an Schulen und Gläserne Noten. Anschließend wurde die überparteiliche Europakampagne “EUda, EU bist auch DU” präsentiert.

Bundesschulsprecher Timo Steyer: “Wir Jugendliche werden oft als diejenigen dargestellt, die sich nicht für ihre Zukunft interessieren. Jedoch wurde heute wieder einmal deutlich, dass den Schülerinnen und Schülern ihre Zukunft wichtig ist und sie sich aktiv dafür einsetzen wollen. Ein Thema, das uns als Bundesschülervertretung vor allem am Herzen liegt, ist die Politische Bildung, heuer besonders beim Thema Europa zu spüren. Brexit, EU-Kommission, EU-Abkommen, die Pommesfärbung, Gurkenkrümmung - das alles sind Schlagworte, die Jugendliche zur Europäischen Union und zu Europa generell hören. Aber wer und was da eigentlich gewählt wird, wissen viel zu wenige. Das schlägt sich nieder bei der Wahlbeteiligung, sichtbar bei der letzten EU Wahl, wo nicht mal jeder dritte Jugendliche zur Wahl ging. Doch nicht nur Politische Bildung ist ein großes Thema für die österreichischen Schülerinnen und Schüler. Den Anträgen zufolge sind auch z.B. Feedback an die Lehrpersonen und eine transparente Notengebung ein großes Anliegen.”

Die gesamte Antragsmappe sowie Fotos zur honorarfreien Verwendung findet man hier: http://bit.ly/2tZIzF4

Doch nicht nur am Österreichischen SchülerInnenparlament machen Schülerinnen und Schüler die EU-Wahl zum Thema. Die Schülerunion präsentierte im Anschluss an das ÖSIP die Kampagne “EUda, EU bist auch DU!”

Tobias Hofstätter, Bundesobmann der Schülerunion: “Die Europäische Union ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Damit diese Europäische Union aber auch weiterhin jeden Tag stärker wird, als sie es gestern noch war, wollen auch wir unseren Beitrag leisten und für die EU aktiv werden. Wir wollen aufzeigen, dass Schülerinnen und Schüler bereit sind, mehr für unsere Schule, unser Österreich und unser Europa zu tun. Deswegen starten wir diese überparteiliche Initiative, bei der wir der Jugend die EU näher bringen, die Vorteile aufzeigen und letztendlich auch davon überzeugen wollen. Nur so können wir langfristig garantieren, dass die EU den Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommt, den sie verdient.”

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 22 von 29 Mandaten stellt. Der Bundesschulsprecher Timo Steyer kommt ebenfalls von der Schülerunion.

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Raphaela Höck
Pressesprecherin Schülerunion
raphaela.hoeck@schuelerunion.at
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