ATV-Frage der Woche: Österreicher stehen dem Ethikunterricht durchaus positiv gegenüber

ATV Aktuell: Die Woche am Sonntag, 10. März 2019, 22.20 Uhr bei ATV

Wien (OTS) - ATV-Umfrage der Woche: 74 Prozent der österreichischen Bevölkerung stimmen dem verpflichtenden Ethikunterricht, der ab 2020/21 für SchülerInnen eingeführt wird, die nicht den konfessionellen Religionsunterricht besuchen, „sehr“ bis „eher zu“. Außerdem Thema in der Sendung: Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am kommenden Sonntag in Salzburg sowie die Sicherungshaft der Bundesregierung.

TV-Moderator Meinrad Knapp, Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek diskutieren am Sonntag um 22.20 Uhr bei ATV über eines der größten innenpolitischen Themen der Woche: Die geplante Sicherungshaft der Bundesregierung. Weiters werden in der Sendung die am kommenden Sonntag stattfindenden Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahlen in Salzburg analysiert, sowie der politische Aschermittwoch. Besonders im Zentrum dieser Sendung steht der verpflichtende Ethikunterricht, der ab 2020/2021 für SchülerInnen, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, in AHS Oberstufe und BMHS eingeführt werden soll.

So wurden die ÖsterreicherInnen gefragt, inwiefern diese geplante Einführung des Ethikunterrichts ihrer Zustimmung entspricht. Die von Peter Hajek durchgeführte Umfrage unter 800 Befragten kam zu einem durchaus positiven Ergebnis: 49 Prozent der TeilnehmerInnen „stimmen sehr zu“, 24 Prozent „stimmen eher zu“. 9 Prozent „stimmten eher nicht zu“ und 11 Prozent gaben „stimme gar nicht zu“ an.

Peter Hajeks Meinung zu diesem Ergebnis lautet: „Der Ethikunterricht findet breiten Anklang in der Bevölkerung, und das wird sich bei der späteren Ausweitung auf weitere Schulstufen kaum verändern. Auffällig ist, die signifikant kritischere Haltung von FPÖ-Wählern. Ob diese Wählersegmente grundsätzlich gegen einen Ethikunterricht sind oder meinen, dass man verpflichtend einen Religionsunterricht besuchen sollte, bleibt vorerst dahingestellt.“

Wie immer werden am Ende der Sendung wieder Top und Flop der politischen Woche gekürt.

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