Wiener SPÖ-Frauen zum Frauentag: Immer für die Frauen

Wien (OTS/SPW) - Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass erinnern die Wiener SPÖ-Frauen daran, dass der Kampf für Gleichstellung und Frauenrechte noch lange nicht abgeschlossen ist. „Gerade unter einer Schwarz-Blauen Bundesregierung, die keinen Wert auf Frauenpolitik legt, wie sie mit Maßnahmen wie dem 12-Stunden Tag oder zuletzt der Streichung der Zielvorgabe einer Frauenquote von 50 Prozent bei AMS-Mitteln gezeigt hat, ist es unsere Pflicht, weiterzukämpfen, und Frauen bestmöglich darin zu unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt, gleichberechtigt und unabhängig zu leben“, so SPÖ-Wien Frauenvorsitzende Renate Brauner. Diese Forderungen stehen auch im Zentrum der aktuellen Frauentagskampagne, die derzeit unter dem Motto „Immer für die Frauen“ läuft. „Die Sozialdemokratie hat sich immer für die Frauen eingesetzt und blickt auf eine lange Tradition starker Frauen zurück, die für ihre Rechte in unserem Land gekämpft und Widerstände überwunden haben“, so Brauner. „Diese Tradition setzen wir auch 2019 fort.“ ****

„Viel von dem, was wir als Frauen heute haben, war lange nicht selbstverständlich, sondern musste erst hart erkämpft werden“, hält Frauenstadträtin Kathrin Gaal fest und erinnert beispielsweise an das Frauenwahlrecht, das bei seiner Einführung 1919 ein frauenpolitischer Meilenstein war. „Wien war in Sachen Frauenpolitik immer schon ein Vorbild. Der Gratis-Kindergarten und die langen Öffnungszeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es gibt zahlreiche Förderprogramme für Frauen und Mädchen in den Bereichen Beruf und Gesundheit und auch beim Gewaltschutz sind wir in Wien ganz vorne“, betont die Frauenstadträtin. So wurde etwa erst vor kurzem ein fünftes Frauenhaus für Wien auf die Reise gebracht, das zusätzliche Plätze für von Gewalt betroffene Frauen bieten wird.

Gleichzeitig sei die Politik der schwarz-blauen Bundesregierung frauenpolitisch ein großer Rückschritt, warnt SPÖ Wien-Frauensekretärin Nicole Berger-Krotsch. „Wir erleben eine Bundesregierung, die Gelder für Gewaltschutzprojekte streicht, mit der Einführung des 12-Stunden-Tages die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschwert, die Mindestsicherung kürzt, was vor allem Alleinerziehende treffen wird, bei der Frauenförderung kürzt und erst zuletzt die Zielvorgabe einer Frauenquote von 50 Prozent bei AMS-Mitteln gestrichen hat. Und das alles, während die Frauenministerin tatenlos zusieht“, kritisiert Berger-Krotsch. Die SPÖ Wien-Frauensekretärin erinnert daran, dass 2019 drei wichtige Wahlen bevorstehen – die Arbeiterkammer-Wahl im März und die EU-Wahl und die ÖH-Wahl im Mai. „Nur eine Stimme für die Sozialdemokratie ist eine Stimme für die Frauen!“ (Schluss) ve

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