Hochschulisches Qualitätsmanagement: Beispiele zur Syntegration

Fachtagung an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Wien/Innsbruck (OTS) - Zum Thema Qualitätsmanagement an Hochschulen findet am 15. März an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck eine Fachtagung statt, gemeinsam veranstaltet von der Tiroler Hochschulkonferenz und der Ombudsstelle für Studierende im Wissenschaftsministerium. Spätestens mit der Verankerung von Qualitätsmanagement als eines der „Bologna-Prinzipien“ ist diese Thematik auf der Alltags-Agenda europäischer Hochschulinstitutionen, so auch in Österreich. Erkenntnisinteressen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegen dabei sowohl in Schlussfolgerungen für die jeweils eigenen Anwendungsbereiche durch exemplarische Beispiele guter Praxis als auch in syntegrativen Prozessen bei der Gewährleistung von Qualitätsstandards in den verschiedenen Hochschulsektoren.

LFU-Rektor Tilmann Märk als derzeitiger Vorsitzender der Tiroler Hochschulkonferenz ist der Kooperationsanfrage seitens der Ombudsstelle für Studierende in Wien gerne nachgekommen, „da mit dieser Tagung den Tiroler Hochschulen eine beachtliche Leistungsschau für viele Gedankenanstöße in den jeweils eigenen Institutionen gegeben werden kann“. Elmar Pichl, für Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten zuständiger Sektionschef im Wissenschaftsministerium, betont die Verankerung von Qualitätssicherung in den entsprechenden hochschulischen Materiengesetzen. „Die Hochschulen sind damit gesetzlich dazu angehalten, entsprechende Qualitätssicherungsmaßnahmen zu setzen, was sowohl bei Leistungsvereinbarungen für Universitäten als auch bei Entwicklungs- und Finanzierungsplänen für Fachhochschulen entsprechende politische Berücksichtigung gefunden hat und findet“, so Pichl. Für Josef Leidenfrost verfügen die hochschulischen Bildungseinrichtungen in Tirol, also die Medizinische Universität Innsbruck, die Universität Innsbruck, das Management Center Innsbruck, die Fachhochschule Kufstein Tirol, die UMIT Privatuniversität Hall in Tirol sowie die KPH Edith Stein und die Pädagogische Hochschule Tirol, über aktuelle Beispiele guter Durchführungspraxis im Bereich Qualitätssicherung, die auch Gegenstand der Tagung sein werden. „Diese reichen von Studierendenbetreuung über Lehrveranstaltungsevaluierungen bis hin zur Nachwuchs-Rekrutierung im Personalwesen“. Achim Hopbach, Leiter der AQAustria, dessen Agentur mindestens alle drei Jahre einen Bericht zur Entwicklung der Qualitätssicherung an hochschulischen Bildungseinrichtungen zu erstellen hat, findet aufgrund seiner Beobachtungen, „dass die Qualitätsmanagementsysteme an österreichischen Hochschulen einen sehr hohen Entwicklungsstand besitzen und bemerkenswert vielseitig sind.“

Die beabsichtigte Syntegration aus den Tagungsbeiträgen, also die gezielte Wissensvernetzung, soll, so die Hauptintention der Veranstaltung, zur Umsetzung und Nachahmung beispielhafter Modelle veranlassen und quer durch die verschiedenen Hochschulsektoren zu konkreten Nachfolgemaßnahmen führen. Die wichtigsten Zielgruppen dafür sind Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rektoratsbüros und Geschäftsführungen, Qualitätsmanagement-Büros, Rechtsabteilungen, Studien- und Prüfungsabteilungen, Studierendensekretariaten sowie Büros für internationale Beziehungen und für allfällige Sonderaufgaben (Diversität, Gleichstellung, Behinderung).

Das detaillierte Tagungsprogramm ist hier veröffentlicht.

Anmeldung noch möglich bis 13. März 2019 unter https://www.ots.at/redirect/eventbrite4

Qualitätsmanagement im österreichischen Hochschulraum: (Lehr) Beispiele zur Syntegration

Eine gemeinsame Veranstaltung der Tiroler Hochschulkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Ombudsstelle für Studierende

Datum: 15.03.2019, 09:30 - 16:00 Uhr

Ort: Palais Claudiana
Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

Ombudsstelle für Studierende im BMBWF
Dr. Josef Leidenfrost, MA
Leiter der Ombudsstelle für Studierende
+43 1 53120 - 5533
josef.leidenfrost@bmbwf.gv.at
www.hochschulombudsmann.at

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