Ottenschläger an SPÖ-Plessl: Darabos und Doskozil haben Eurofighter die Flügel gestutzt

SPÖ soll sich an seriöser Aufklärungsarbeit beteiligen und nicht das eigene Bummerl weiterschieben

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Mit völlig jenseitigen Anschuldigungen versucht die SPÖ, ihr eigenes Versagen in der Causa Eurofighter zu verschleiern. Die SPÖ Minister Darabos und Doskozil haben dem Eurofighter die Flügel gestutzt”, so Abg. Andreas Ottenschläger, Fraktionsvorsitzender der ÖVP im dritten Eurofighter Untersuchungsausschuss in Richtung Rudolf Plessl.

„Für den Fall, dass es die SPÖ-Fraktion aus den Augen verloren hat eine kleine Hilfestellung: Norbert Darabos hat 2007 einen Husch-Pfusch-Vergleich mit Eurofighter geschlossen und damit sämtliche Selbstschutz- und Nachtflugfunktionen der Flugzeuge abbestellt! Der Darabos-Pfusch hat dazu geführt, dass die veraltete Baureihe 1 statt der modernen, zukunftssicheren Baureihe 2 geliefert wurde - mit einem höheren Stückpreis, höheren Betriebskosten und mit kürzerer Betriebsdauer!”, so Ottenschläger.

Es sei auch Norbert Darabos gewesen, der sich mit seiner eigenen Unterschrift unter dem Vergleichsvertrag verpflichtete, dass der Untersuchungsausschuss bis Ende Juni 2007 seine Aufklärungsarbeit beenden musste!

"Die Stückzahlreduktion 2003 war eine bewusste Entscheidung der Bundesregierung, um tausenden Familien zu helfen, die von der Jahrhunderthochwasser-Katastrophe betroffen waren." Aus budgetären Gründen musste eine klare Entscheidung getroffen werden - deshalb wurde die Stückzahl reduziert. Wenn die SPÖ diese Entscheidung nun skandalisiere, solle sie sich an das eigene Wahlversprechen erinnern, die Eurofighter abzubestellen. Daraus wurde dann das Beschaffungschaos, für das sich Darabos verantworten müsse.

Die SPÖ solle sich nun rasch wieder besinnen und der seriösen Aufklärungsarbeit widmen, anstatt das eigene Bummerl weiterreichen zu wollen! Immerhin sei auch die Strafanzeige von Landeshauptmann Doskozil sehr aufklärungsbedürftig: „Er hat schon kommende Woche Gelegenheit, seine politischen Beweggründe zu erklären", schloss der ÖVP-Abgeordnete.

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