ORF-Premiere: „Suffragette – Taten statt Worte“ am Weltfrauentag in ORF eins

Historiendrama zum ORF-Schwerpunkt „100 Jahre Frauenwahlrecht“ mit Carey Mulligan, Helena Bonham Carter und Meryl Streep

Wien (OTS) - Als Frauen noch keine Stimme hatten, haben mutige Frauen im England des frühen 20. Jahrhunderts begonnen, für ihre Freiheit zu kämpfen. In „Suffragette – Taten statt Worte“ zeigt Regisseurin Sarah Gavron am Freitag, dem 8. März 2019, um 20.15 Uhr in ORF eins und nach einem Drehbuch von Abi Morgan den Weg dieses Kampfes gegen alle Widerstände und erzählt eine bewegende Geschichte über Frauen, die die Welt veränderten. Vom friedlichen Protest zu Hungerstreiks und Brandsätzen: Carey Mulligan („Der große Gatsby“, „Drive“) wird im London von 1912 als junge Arbeiterin Teil des Kampfs britischer Frauen um das Wahlrecht – gegen die Polizei und ihre eigenen Ehemänner.
In weiteren Rollen dieses hochkarätig besetzten Historiendramas gehen u. a. auch Helena Bonham Carter, Brendan Gleeson, Anne-Marie Duff und Meryl Streep den steinigen Weg zum Frauenwahlrecht. Die Bezeichnung „Suffragette“, ursprünglich die herabsetzend eingefärbte Bezeichnung der britischen Presse für alle Aktivistinnen, die für das Frauenwahlrecht – englisch „suffrage“ – kämpften, hat die Bewegung schließlich für sich übernommen. Das Melodram, das an Originalschauplätzen in den „Houses of Parliament“ gedreht wurde, steht im Rahmen des ORF-TV-Schwerpunkts „100 Jahre Frauenwahlrecht“ auf dem Programm.

Außerdem am Weltfrauentag im ORF 2: „Raise Your Voice!“ lautet das „DialogForum“-Motto (10.00 Uhr), Barbara Karlich spricht mit ihren Gästen über das Thema „Powerfrauen: Ich brauche keinen Mann, um meine Ziele zu verwirklichen“ (16.00 Uhr) und Neo-„Dancing Star“ Virginia Ernst und Elke Winkens sind zu Gast bei „VERA. Das kommt in den besten Familien vor“ (21.20 Uhr). „Universum History“ dokumentiert die „Rebellion der Frauen – Der lange Kampf ums Wahlrecht“ (22.35 Uhr).

Das kommt in den besten Familien vor“ (21.20 Uhr, ORF 2) und dokumentiert

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Der Weg zur Einführung des Frauenwahlrechts in Großbritannien Anfang des 20. Jahrhunderts war steinig und am Ende auch blutig. In den Strudel der Ereignisse gerät eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit unter unwürdigen Bedingungen in einer Großwäscherei arbeitet.

Armut, Gewalt, Demütigung – ein Teufelskreis, den die junge Arbeiterin Maud (Carey Mulligan) nicht infrage stellt, bis sie eher zufällig die Bekanntschaft der Suffragetten macht. Als sie die Gelegenheit erhält, vor Premierminister Lloyd George und dem britischen Parlament vom Elend ihrer Arbeit in einer Wäscherei zu berichten, führt dies zu ihrer politischen Erweckung. Maud wandelt sich allmählich von der braven Ehefrau und Mutter eines Buben zur kämpferischen Suffragette, die in der Apothekerin Edith Ellyn (Helena Bonham Carter) eine enge Verbündete findet. Die polizeilich gesuchte, charismatische Anführerin der Suffragetten, Emmeline Pankhurst (Meryl Streep), motiviert die Bewegung aus dem Untergrund.

Wegen ihres Engagements wird die 24-jährige Maud von Kolleginnen und Vorgesetzten in der Wäscherei geächtet und bald auch in ihrer Nachbarschaft wie eine Aussätzige behandelt. Als sie als Aktivistin der Suffragetten-Bewegung mehrfach von Polizeiinspektor Steed (Brendan Gleeson) verhaftet und ins Gefängnis gesteckt wird, ist das aus der Sicht ihres Ehemanns Sonny (Ben Whishaw) eine Schande, mit der er nicht leben kann: Er wirft Maude aus der gemeinsamen Wohnung und gibt ihren Sohn zur Adoption frei. Verzweifelt, aber entschlossen bleibt Maude von nun an nur noch die Flucht nach vorn. Der Kampf der Frauen wird zunehmend militanter.

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