Der ORF auf der Diagonale 2019

28 ORF-Produktionen beim Festival, Franz-Grabner-Preis und ORF-Programmschwerpunkt

Wien (OTS) - 180 Spielfilme, dokumentarische Arbeiten, Kurz- und Experimentalfilme bzw. -videos werden bei der diesjährigen Diagonale präsentiert, die vom 19. bis 24. März 2019 in Graz stattfindet. Das Festival des österreichischen Films tagt zum 22. Mal und erneut unter der Intendanz von Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber. Auch 2019 ist der ORF traditioneller Hauptmedienpartner und diesmal mit 28 Produktionen im Festivalprogramm vertreten. Neben 21 im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Spiel- und Dokumentarfilmen – darunter auch die Premiere von Marie Kreutzers Eröffnungsfilm „Der Boden unter den Füßen“ – sind weiters ORF-Archivschätze und Sondervorstellungen von TV-Produktionen zu sehen. Neben der Premiere von Catalina Molinas zweitem Salzburger ORF-Landkrimi „Das dunkle Paradies“ (Donnerstag, 21. März) mit Stefanie Reinsperger und Manuel Rubey stehen auch alle sechs Folgen von David Schalkos internationalem TV-Event „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ auf dem Programm.

Auch das ORF-Programm steht on air und online wieder ganz im Zeichen der Diagonale:
So gibt der „kulturMontag“ (18. März, 22.30 Uhr, ORF 2) einen ausführlichen Ausblick auf das Festival und dessen Highlights. Nach einem Dakapo von „Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ (18. März, 0.00 Uhr, ORF 2) mit Birgit Minichmayr, die heuer mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet wird, und Houchang Allahyaris preisgekröntem Spielfilm „Der letzte Tanz“ (21. März, 0.05 Uhr, ORF 2) feiert Barbara Alberts vielfach ausgezeichnetes – ebenfalls ORF-kofinanziertes – Historiendrama „Licht“ seine ORF-Premiere (24. März, 23.05 Uhr, ORF 2).

ORF III bringt – korrespondierend zur Hanno-Pöschl-Personale der diesjährigen Diagonale – vier Filme mit dem Wiener Schauspieler am 22. und 23. März. Am 25. März blickt schließlich das ORF-III-Magazin „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) auf eine Woche Diagonale zurück.

Und auch die ORF-Radios, das ORF.at-Netzwerk, die ORF-TVthek und der ORF TELETEXT widmen sich wieder der Diagonale.

ORF-TV zur Diagonale

Neben der aktuellen Berichterstattung in allen ORF-Medien sowie ausführlichen Beiträgen in den Magazinen „kulturMontag“ (18. März, 22.30 Uhr, ORF 2) und „Kultur Heute“ (25. März, 19.45 Uhr, ORF III) stehen folgende Sendungen auf dem ORF-TV-Programm:

„Eine Liebe für den Frieden“ eint „Bertha von Suttner und Alfred Nobel“ am Montag, dem 18. März, um 0.00 Uhr in ORF 2 im gleichnamigen ORF/ARD-Historiendrama. Birgit Minichmayr spielt in Urs Eggers Film die österreichische Friedensverfechterin, die den schwedischen Erfinder (Sebastian Koch) zur Stiftung des Nobelpreises anregt. Minichmayr erhält heuer den Großen Diagonale-Schauspielpreis. Am Donnerstag, dem 21. März, zeigt ORF 2 um 0.05 Uhr ein Dakapo von Houchang Allahyaris ORF-kofinanziertem Spielfilm „Der letzte Tanz“, der bei der Diagonale 2014 preisgekrönt wurde. Neben dem Großen Diagonale-Preis an den Regisseur ging damals der Schauspielpreis an Hauptdarstellerin Erni Mangold.

Am Freitag, dem 22. März, zeigt ORF III drei Filme mit Hanno Pöschl:
Zunächst „Ilona und Kurti“, Reinhard Schwabenitzkys Satire auf Ausländerfeindlichkeit aus dem Jahr 1991, in der Pöschl als xenophobes Muttersöhnchen (von Louise Martini) schließlich von einer Fremden aus dem orientalische Südosteuropa bekehrt wird. Anschließend zeigt ORF III den Kultkrimi „Kottan ermittelt: Kansas City“ (21.55 Uhr) aus dem Jahr 1982, in dem Pöschl einen Speedway-Meister gibt, gefolgt von der 1979 gedrehten Produktion „Inspektor Marek: Mord im Grand Hotel“ (22.55 Uhr). Darin gerät Hanno Pöschl in der Rolle eines Zuhälters unter Mordverdacht. Am Samstag, dem 23. März, hält „Der vergessene Mord“ (12.35 Uhr) – u. a. mit Hanno Pöschl – Fritz Eckhardt als „Inspektor Marek“ auf Trab.
Frei nach Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ und nach einer historischen Begebenheit erzählen Drehbuchautorin Kathrin Resetarits und Regisseurin Barbara Albert am Sonntag, dem 24. März, um 23.05 Uhr in ORF 2 die schicksalhafte Geschichte des Wunderheilers Franz Anton Mesmer und seiner berühmtesten Patientin Maria Theresia Paradis im Wien des Jahres 1777. Im aufwendig inszenierten – vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und vielfach preisgekrönten – Historiendrama „Licht“ (ORF-Premiere) sind u. a. Maria Dragus als die früh erblindete 18-jährige „Resi“ und Devid Striesow als Arzt sowie Lukas Miko, Katja Kolm und Maresi Riegner zu sehen. „Licht“ wurde 2018 mit dem Diagonale-Preis „Schnitt“ ausgezeichnet.

Die Diagonale im ORF Steiermark

Der ORF Steiermark berichtet in all seinen Medien umfassend über die Diagonale 2019. Nach einer ausführlichen trimedialen Vorberichterstattung ist am Sonntag, dem 17. März, ab 9.04 Uhr Marie Kreutzer, die Regisseurin des Eröffnungsfilms „Der Boden unter den Füßen“, in der einstündigen Radio-Steiermark-Talk-Sendung „Gesprächsstoff“ zu Gast. Zum Festival-Auftakt plant „Steiermark heute“ (19.00 Uhr, ORF 2/St) einen Live-Bericht vom Eröffnungsabend in der Helmut-List-Halle. „Steiermark heute“, die „Kulturzeit“ in Radio Steiermark (18.33 Uhr) und steiermark.ORF.at bringen ab Dienstag, dem 19. März, zahlreiche Beiträge u. a. über die Höhepunkte des Festivals, den ORF-Abend mit der Premiere des Landkrimis „Das dunkle Paradies“, steirische Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Diagonale-Preisverleihung. Außerdem richtete der ORF Steiermark in Kooperation mit der Diagonale das Warm-up zum Festival des österreichischen Films 2019 aus, das am 21. Februar die Graz-Premiere von Rupert Hennings Film „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ präsentierte.

Radio-, Online- und Teletext-Berichterstattung im ORF zur Diagonale

Ö1 berichtet mehrfach im Rahmen der „Journale“ sowie im „Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr) ausführlich über die Diagonale 2019.

FM4 berichtet on air und auf fm4.ORF.at vom Festival. Vom Eröffnungsabend bis zur Preisverleihung ist FM4 dabei – und am Mittwoch, dem 20. März, steht die FM4 Homebase (von 19.00 bis 22.00 Uhr) ganz im Zeichen der diesjährigen Diagonale: Hier kommen die Festival-Direktoren, Filmemacher/innen und Kinogeher/innen zu Wort. FM4 wirft nicht nur einen Blick in den Kinosaal, sondern auch auf die Tanzflächen, wenn beim „Club Diagonale“ und auf der Abschlussparty zu Dives und Lylit getanzt wird.

ORF.at gestaltet auch dieses Mal einen eigenen Schwerpunktkanal zur heurigen Diagonale: Im Mittelpunkt von news.ORF.at/diagonale stehen neben ausführlichen Berichten über Specials, Filme und Preisträgerinnen auch die Storys anderer ORF.at-Channels von steiermark.ORF.at über oe1.ORF.at bis zu fm4.ORF.at sowie Videos der ORF-TVthek. Außerdem wird eine Auswahl der interessantesten Beiträge aus den sozialen Medien, die auf Twitter, Facebook und Instagram unter dem Hashtag #diagonale gepostet werden, auf der Website eingebunden. Die ORF-TVthek stellt weiters einen Themenschwerpunkt zusammen.

Auch der ORF TELETEXT informiert in seiner aktuellen Kulturberichterstattung (Topstory Seite 110 und Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190) ausführlich über das Festival.

Die ORF-kofinanzierten Filmproduktionen im Diagonale-Programm

Kinospielfilme

3 Tage in Quiberon, Regie: Emily Atef
Angelo, Regie: Markus Schleinzer
Der Boden unter den Füßen, Regie: Marie Kreutzer
Der Trafikant, Regie: Nikolaus Leytner
Die Kinder der Toten, Regie: Kelly Copper und Pavol Liska
Die Wunderübung, Regie: Michael Kreihsl
Dolmetscher, Regie: Martin Šulík
Erik & Erika, Regie: Reinhold Bilgeri
In 3 Tagen bist du tot, Regie: Andreas Prochaska
Joy, Regie: Sudabeh Mortezai
Kaviar, Regie: Elena Tikhonova
Nevrland, Regie: Gregor Schmidinger
The Dark, Regie: Justin P. Lange und Klemens Hufnagl
To the Night, Regie: Peter Brunner
Womit haben wir das verdient?, Regie: Eva Spreitzhofer Kinodokumentarfilme

Erde, Regie: Nikolaus Geyrhalter
Gehört, gesehen – Ein Radiofilm, Regie: Jakob Brossmann und David Paede
In der Kaserne, Regie: Katharina Copony
Kurz davor ist es passiert, Regie: Anja Salomonowitz
The Remains – Nach der Odyssee, Regie: Nathalie Borgers
Welcome to Sodom, Regie: Florian Weigensamer und Christian Krönes

TV-Produktionen im Diagonale-Programm

M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Landkrimi: Das dunkle Paradies

ORF-Archiv im Diagonale-Programm

Club 2 – Frauenbilder, Bilderfrauen – Das Bild der Frau in den Medien Kottan ermittelt – Der Geburtstag
Der stille Ozean
Die Industrie entlässt ihre Kinder
Geschichten aus Österreich – Ein ganz normaler Tag

Die Verleihung des Franz-Grabner-Preises 2019

Der Franz-Grabner-Preis, eine Auszeichnung für humanistisches Dokumentarfilmschaffen in Andenken an den 2015 verstorbenen ORF-Journalisten und langjährigen Leiter der ORF-TV-Kulturdoku, wird heuer zum dritten Mal im Rahmen der Diagonale in den Kategorien Kino und TV vergeben. Alle sechs nominierten Produktionen entstanden mit ORF-Beteiligung – im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens bzw. im Bereich TV als ORF-Koproduktionen. Nominiert sind die Kinoprojekte „Bruder Jakob, schläfst du noch?“ von Stefan Bohun, „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann und „Zu ebener Erde“ von Birgit Bergmann, Steffi Franz und Oliver Werani. Alle drei nominierten TV-Dokus sind bereits ausgestrahlte Produktionen der ORF-TV-Kultur in Zusammenarbeit mit österreichischen Filmemacherinnen: „Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof“ von Karin Berghammer und Krisztina Kerekes, „Frauenbilder – Gegenbilder“ von Barbara Weissenbeck und „Nie genug – Der Körperkult in den sozialen Medien“ von Jennifer Rezny.

Die Verleihung des Franz-Grabner-Preises findet am Donnerstag, dem 21. März, in Graz im Rahmen eines Festaktes – mit Unterstützung von Bundeskanzleramt Österreich, Fernsehfonds Austria und Film Commission Graz – statt. Das Preisgeld von jeweils 5.000 Euro wird von den Produktionsverbänden AAFP und Film Austria sowie dem ORF gestiftet und ist für die Entwicklung des Folgeprojekts der Preisträger/innen bestimmt. Initiiert wurde die Auszeichnung von Familie Grabner, AAFP, Film Austria, ORF und der Diagonale mit dem Ziel, Filmschaffende für ihren im ethischen und moralischen Sinne verantwortungsvollen und glaubwürdigen Umgang mit dem Medium zu prämieren und diesen damit weiter zu fördern.

Die Fachjury des Franz-Grabner-Preises 2019 setzt sich aus sechs Personen zusammen:
Anja Salomonowitz (Film- und Theaterregisseurin, Drehbuchautorin, AT), Simone Baumann (Filmproduzentin, DE), Christian von Brockhausen (Redakteur NDR, DE), Dennis Vetter (Filmkritiker, Kurator, DE), Christa Ulli (Redakteurin SFR, CH) und Paul Pauwels (Direktor EDN – European Documentary Network, Kopenhagen, DK).

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