Olischar/Juraczka ad Verbindungsbahn Hietzing: Verknüpfung mit Vorortelinie droht an Rot-Grün zu scheitern

Historische Chance auf Tangentialverbindung nutzen - Hietzing BV Kobald: Wir kämpfen weiter - Verkehrsanbindung Neubaugebiet Wildgarten: Planungsversagen der Stadt

Wien (OTS) - Im November-Gemeinderat wurde der von der ÖVP initiierte Antrag zur Verknüpfung von Verbindungsbahn und Vorortelinie im Westen Wiens von allen Parteien angenommen und mitgetragen. „Die Verknüpfung der Verbindungsbahn mit der Vorortelinie in Hietzing ist ein wesentliches verkehrspolitisches Thema für den Nordwesten Wiens und eine historische Chance, die genutzt werden muss. Da sind sich alle Parteien einig. Nun hat sich Rot-Grün jedoch der negativen Antwort von Stadträtin Vassilakou angeschlossen, womit die Verknüpfung zu scheitern droht“, so ÖVP Wien Klubobfrau und Planungssprecherin Elisabeth Olischar und Verkehrssprecher Manfred Juraczka im Rahmen des heutigen Verkehrsausschusses im Gemeinderat.

Die Antwort Vassilakous zu dem Antrag zeigt, wie kurzsichtig mit diesem so wichtigen Thema umgegangen wird. Dass - wie es Vassilakou in ihrer Antwort formuliert - die nordwestlichen Bezirke Wiens bereits „hervorragend angeschlossen“ seien und die geforderte Verknüpfung keine Fahrgastzunahme bringe, sei nicht nachvollziehbar. „Fakt ist, dass es keine langfristige Verkehrsplanung gibt. Die U6 ist bereits jetzt vollkommen ausgelastet und kann nicht als Alternative zu der geforderten Tangentialverbindung mit dichteren Intervallen gesehen werden“, so Olischar. Auch für Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist das Ergebnis der heutigen Verkehrskommission unverständlich: „Das ist eine verkehrspolitische Bankrotterklärung der rot-grünen Wiener Stadtregierung. Dass sich die SPÖ-Bezirksvorsteher aus den Bezirken Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals erst vor ein paar Tagen für eine Anbindung der Vorortelinie weiter nach Meidling bis zum Hauptbahnhof ausgesprochen haben, kann angesichts der heutigen Entwicklung nur ein verspäteter Faschingsscherz gewesen sein. Wir werden für die Hietzingerinnen und Hietzinger weiterkämpfen.“

Für Diskussionen sorgte auch ein anderes Projekt, nämlich das Neubaugebiet Wildgarten in Wien Meidling, denn „von Anfang an sei klar gewesen, dass die öffentlichen Anbindungen für die ca. 1100 Wohneinheiten nicht ausreichend sind. Nun haben wir die Antwort schwarz auf weiß“, so der Verkehrssprecher. Die Antwort aus dem Büro der Stadträtin, wonach keine neue S-Bahn-Station wegen Überlastung der Südbahn derzeit möglich sei, ist exemplarisch für das Planungsversagen der Stadt Wien. „Die Stadt hätte die Verkehrsanbindungen bereits im Vorfeld prüfen und planen müssen. Ein geplantes Verkehrschaos ist nun vorprogrammiert“, kritisiert Juraczka.

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