Wird der Ethikunterricht zum Waterloo der Regierung? Lob für die klare Positionierung der IV

Wien (OTS) - Kommt nun die Wende in der Ethikdebatte? Volle Zustimmung erhält die überraschende Äußerung des Generalsekretärs der Industriellenvereinigung Mag. Christoph Neumayers, wonach der Ethikunterricht allen Schülerinnen und Schülern zugutekommen soll, seitens der „Initiative Religion ist Privatsache“, die seit Jahren für das Modell „Ethik für ALLE“ kämpft und die heute veröffentlichte Aktionsseite ethikfueralle.at auch koordiniert. „Die klare Abfuhr, die dem von der Regierung heute vorgestellten Entweder-Oder-Modell per Aussendung erteilt wurde, könnte einen möglichen Wendepunkt in der Ethik-Debatte darstellen“, zeigt sich Initiative-Sprecher Eytan Reif hinsichtlich einer nachträglichen Verbesserung des Regierungsvorhabens optimistisch. Reif hofft zudem auf eine „umgehende Änderung“ des von der Regierung betriebenen Diskussionsstils: „Während der kanzlergewordene Jus-Studienabbrecher Kurz die von Heinz Mayer, einem der renommiertesten Juristen Österreichs, wiederholt geäußerten verfassungsrechtlichen Bedenken zum geplanten Ethikunterricht vor laufender Kamera höhnisch beiseite fegte, fand die IV die Größe, ihre traditionelle Position zu überdenken. Dazu kann man nur aus dem Paulusbrief an die Römer zitieren: Ehre, wem Ehre gebührt!“.

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