SPÖ-Vettermann: Weniger Parkplätze für die JosefstädterInnen, Pendler nutzen Stellplätze

Ungültige Anrainerzonen sorgen für mehr Parkplatznot

Wien (OTS/SPW) - „Das, was wir befürchtet haben ist eingetreten“, erklärt der SPÖ-Bezirksparteivorsitzende Gemeinderat Heinz Vettermann. „Immer mehr Fahrzeuge mit niederösterreichischem oder burgenländischem Kennzeichen nutzen die ehemaligen Anrainerparkzonen, um teilweise ganztags ihren PKW abzustellen. Für die JosefstädterInnen heißt das: zusätzliche Runden drehen und eine viel längere Parkplatzsuche.“

Zur Erinnerung: schon jetzt ist der achte Bezirk der am dichtesten verparkte Bezirk Wiens. Dennoch nimmt der Bezirk das Angebot der Stadt Wien, im Ausgleich für die Parkerlaubnis für Handwerker, bis zu 30% der Stellplätze als Anrainerparkplätze widmen zu können, nicht an. „In den Bezirken, die dem Kompromiss zugestimmt haben, merkt man schon die positive Wirkung der Neuregelung. Nicht so bei uns in der Josefstadt, weil die Bezirksvorsteherin auf Stur schaltet und zulässt, dass aus AnrainerInnenparkplätzen normale Kurzparkzonen geworden sind“, so Vettermann weiter.

Zur Erklärung: sowohl der 1. als auch der 8. Bezirk weigern sich bislang, die Öffnung der Anrainerparkzonen für Gewerbebetriebe und Soziale Dienste von 9- 16 Uhr zu akzeptieren. Im Ausgleich für eventuell in dieser Zeit belegte Parkplätze hat die Stadt den Bezirken angeboten, die Maximalanzahl der Anrainerparkplätze von 20% auf 30% steigern zu dürfen. Alle anderen betroffenen Bezirke (2, 3, 4, 5, 6, 7, 9) haben der Neuregelung unter dieser Prämisse zugestimmt.

„Wie lange verweigert die Bezirksvorsteherin noch die sinnvolle Neuregelung?“, empört sich der SPÖ-Bezirksparteivorsitzende. „Parkplatz-Themen eignen sich wirklich nicht, um ideologische Schaukämpfe auszutragen, da geht es ausschließlich um die besten Lösungen für die Bevölkerung. Ich sehe das pragmatisch: derzeit gibt es rund 860 Anrainerparkplätze hier bei uns im Bezirk, mit der Ausweitung auf 30% kämen wir auf über 1.000. Und mir ist lieber, es gibt 1.000 Parkplätze für die JosefstädterInnen, die dringend benötigten Sozialen Dienste und ein paar Handwerker, die untertags parken können, als gar keine mehr. Deshalb Ausweitung statt Aufhebung!“

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