SP-Schmidt: „Kinderbetreuungsangebot wird für Frauen im Alter zu Problem“

Durch gegebene Umstände werden Menschen in Altersarmut gedrängt

St. Pölten (OTS) - Die Landesfrauenvorsitzende der SPÖ NÖ, LAbg. Elvira Schmidt, drängt einmal mehr auf die langjährige Forderung der SPÖ NÖ nach einer kostenfreien, ganztägigen und flächendeckenden Kinderbetreuung. Menschen, insbesondere Frauen, würden durch die gegebenen Umstände in die Altersarmut gedrängt werden: „Das aktuell zur Verfügung gestellte Kinderbetreuungsangebot erlaubt es vor allem vielen Frauen lediglich Teilzeit zu arbeiten. Das bedeutet im Umkehrschluss nichts anderes als weniger Einkommen und zukünftig geringere Pensionen – Frauen werden dadurch unwiderruflich in die Altersarmut gedrängt.“

Um Frauen davor zu schützen, bedürfe es schlichtweg besserer Rahmenbedingungen, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, so Schmidt abschließend – dafür habe die Politik zu sorgen: „Als gewählte MandatarInnen ist es unsere Pflicht dafür zu sorgen, den Menschen in unserem Land die Möglichkeit zu geben, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Gegenwärtig ist das für viele niederösterreichische Familien nicht möglich, da einerseits von den arbeitenden Eltern verlangt wird 60-Stunden-Arbeitswochen zu schieben und demgegenüber ein nicht ausreichendes, bzw. sehr teures, Kinderbetreuungsangebot steht. Viele Frauen müssen demnach zu Hause bleiben oder können nur Teilzeit arbeiten, um ihre Kinder zu beaufsichtigen. Ein flächendeckendes, kostenfreies und ganztägiges Kinderbetreuungsangebot würde der aktuellen Politik der schwarz-blauen Bundesregierung entgegentreten und für eine spürbare Entlastung unserer Familien sorgen.“

Rückfragen & Kontakt:

SPNÖ-Landtagsklub
Sebastian Thumpser
Pressesprecher
0676/7898189
sebastian.thumpser@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001