FA-Schütz: Unmut über Wiener Besoldungsreform besteht zur Recht

Sozialistische Gewerkschaft schützt rot-grüne Stadtregierung mehr als Arbeitnehmer

Wien (OTS) - Viele Mitarbeiter der Stadt Wien, die im Dezember 2018 bei der Stadt Wien ein Dienstverhältnis begonnen haben, ärgern sich heute darüber, dass sie durch die Besoldungsreform 2018 einige hundert Euro weniger verdienen als Kollegen im gleichen Bereich, die im Jänner 2019 begonnen haben, berichtet die Arbeitnehmersprecherin der FPÖ-Wien und Stv. Wiener Landes- und Bundesobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer, LAbg. Angela Schütz.

Die fehlende Möglichkeit zu optieren war einer der Gründe, warum die FPÖ im Wiener Landtag dagegen gestimmt hat. Ein weiterer Grund für die Ablehnung war, dass neue Mitarbeiter zwar am Beginn besser verdienen, aber auf Grund der flachen Gehaltskurve in der Lebensverdienstsumme schlechter entlohnt werden als Altbedienstete.

Dass es auch anders geht, zeigt Niederösterreich, wo alle Altbediensteten über ein neues Dienstrecht mit der Möglichkeit, in einer kurzen Frist zu optieren, informiert wurden. Dazu wurden Ihnen für beide Schemata die Lebensverdienstsumme schriftlich gegenübergestellt, um Ihnen eine Grundlage für die Wahlmöglichkeit zu erleichtern, erklärt Schütz.

„Es kann nicht sein, dass sich die sozialistische Gewerkschaft, um der rot-grünen Stadtregierung nicht weh zu tun, immer auf Evaluierungen ausredet und nicht eingesteht, dass das neue Dienstrecht suboptimal war und man die Mitarbeiter damit letztendlich über den Tisch gezogen hat. Eine zweijährige Evaluierung zur nachträglichen Korrektur und um Schwächen des Systems zu beheben, ist nicht akzeptabel und den Mitarbeitern auch nicht zumutbar“, so Schütz abschließend.

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