Ehrenzeichen-Überreichung im NÖ Landhaus

LH Mikl-Leitner: Niederösterreich ist „Land des Miteinander“

St. Pölten (OTS/NLK) - Insgesamt 44 Ehrenzeichen überreichte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Dienstag im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten, darunter 26 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, zwei Gedenkmedaillen des Landes Niederösterreich, fünf Berufstitel, sieben Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie vier Bundes-Ehrenzeichen.

In Niederösterreich sei es eine lange und schöne Tradition, für besondere Leistungen und besonderes Engagement Danke zu sagen, führte Mikl-Leitner dabei aus: „Danke zu sagen an Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht, die mehr einbringen als von ihnen erwartet wird, die mehr leisten, als man von ihnen verlangt – etwa an die hunderten Ehrenamtlichen, die im Jänner mit großem Engagement dem Schneechaos im Raum Göstling und Hochkar den Kampf angesagt haben.“

Das zeige einmal mehr, dass Niederösterreich reich sei an Menschen, die in verschiedenen Funktionen, an verschiedenen Orten und jede und jeder auf seine oder ihre Art und Weise das Land bereicherten und es noch schöner und lebenswerter machten, fuhr die Landeshauptfrau fort:
„Sie alle gehören zu jenen Menschen, die Niederösterreich zu dem machen, was es heute ist: ein Land des Miteinander, ein Land der Zusammenarbeit, ein Land, in dem einer für den anderen einsteht und in dem etwas weitergeht.“

Daher könne man heute auf das beste Niederösterreich aufbauen, das es je gegeben habe, unterstrich Mikl-Leitner und belegte dies zunächst mit Wirtschaftsdaten wie dem über dem Österreich-Durchschnitt liegenden Wirtschaftswachstum, der Spitzenposition in der Kaufkraft sowie Platz zwei beim Export mit einem Volumen von 22 Milliarden Euro. Das habe auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, bereits seit mittlerweile 23 Monaten sinke die Arbeitslosigkeit in Niederösterreich, und zwar sowohl bei den Jugendlichen als auch den Langzeitarbeitslosen und den älteren Arbeitslosen.

„Arbeit zu haben und Arbeit zu sichern, ist das wichtigste Anliegen der Menschen, deshalb werden wir hier weiter am Ball bleiben - etwa mit der größten Lehrlingsoffensive bisher, mit der wir mit Investitionen von 46 Millionen Euro jungen Menschen unter 25 Jahren neue Chancen und Perspektiven und gleichzeitig eine passende Antwort auf den Fachkräftemangel geben“, betonte die Landeshauptfrau.

Ein mindestens genauso wichtiges Anliegen sei das Thema Gesundheit, sagte Mikl-Leitner und verwies auf die 27 Landeskliniken, die eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auf internationalem Niveau garantierten. Auch das zuletzt ausgestrahlte „Österreich-Bild“ über das Universitätsklinikum St. Pölten dokumentiere, dass Niederösterreich auf seine Spitzenmedizin stolz sein könne. Nachdem vor zehn Jahren alle Krankenhäuser unter einem Dach zusammengefasst worden seien, gehe es jetzt in einem weiteren Schritt darum, Gesundheit und Pflege gemeinsam zu organisieren: „Die Landesgesundheitsagentur soll die größtmöglichen Vorteile für Land und Leute erzielen. Wir wollen mit dieser neuen Struktur Synergien nutzen und für mehr Flexibilität und einfachere Strukturen sorgen. Zusätzlich werden insgesamt 14 Gesundheitszentren errichtet, die vor allem im ländlichen Raum eine nachhaltige Gesundheitsversorgung gewährleisten sollen.“

Ein weiteres zentrales Anliegen sei das Thema Familie, betonte die Landeshauptfrau und nannte dabei die vielfältigen Kinderbetreuungseinrichtungen von der Kleinstkinderbetreuung über die Kindergärten und die schulische Nachmittagsbetreuung bis hin zu den Tagesmüttern zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Vor allem für die unter zweieinhalbjährigen Kinder müssen wir aber noch weitere Betreuungsmöglichkeiten schaffen. Das blau-gelbe Familienpaket in einer engen Allianz zwischen dem Land und den Gemeinden mit 100 neuen Kleinstkinder-Gruppen ist die passende Antwort darauf. Denn nur dort, wo dieses Angebot passt, werden Familien bleiben oder sich ansiedeln.“

Die Herausforderungen der Zukunft werde man nur bewerkstelligen können, wenn man gemeinsam weiter auf das setze, was sich bewährt habe: „das Miteinander in der Regierung sowie zwischen dem Land, den Gemeinden und den Bürgern über alle Parteigrenzen hinweg“, so Mikl-Leitner, die abschließend nochmals hervorhob, dass alle Ausgezeichneten, die sich Tag für Tag in den unterschiedlichsten Bereichen engagierten, dieses Miteinander vorlebten und damit große Vorbilder seien.

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