NEOS zum Equal Pay Day: Frauen wollen Selbstermächtigung, nicht Fürsorge

Claudia Gamon: „Es ist inakzeptabel, dass Frauen immer noch deutlich weniger verdienen als Männer.“

Wien (OTS) - „Es kann nicht sein, dass im Jahr 2019 Frauen im Schnitt immer noch deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen. Das schadet den Frauen in Österreich und ist auch volkswirtschaftlich eine Katastrophe und inakzeptabel“, betont NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon anlässlich des heutigen Equal Pay Day. Gamon begründet ihren Unmut über diese Situation damit, dass die Ursachen für diese Schieflage bekannt sind: „Langfristigere Teilzeitarbeit, lange Erwerbsunterbrechungen und ein niedriges Pensionsalter, das Frauen die verdienstreichsten Jahre ihres Erwerbslebens nimmt. Hier müssen wir endlich aktiv werden. Und zwar nicht im Sinne von mehr Fürsorge, die Frauen weiterhin in die Empfängerrolle drängt, sondern im Sinne der Selbstermächtigung.

Die NEOS-Frauensprecherin stellt klar, dass auch die Maßnahmen zum Verkleinern des Pay Gaps bekannt sind: „Das sind solche, die zu einer gleichmäßigeren Verteilung im Bereich der Pflege und Betreuung beitragen würden, vor allem gleichberechtigte, individuelle und einkommensabhängige Karenz- und Kinderbetreuungsgeldansprüche. Auch im Pensionsbereich muss einiges passieren - etwa eine Anhebung des Frauenpensionsalters, ein Pensionssplitting oder die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für beide Elternteile, wenn sie beide an der Kindererziehung beteiligt waren. In allen diesen Bereichen haben NEOS Forderungen, Papiere und fertige Anträge vorgelegt, doch diese Bundesregierung hat leider keinerlei Interesse an einer konsequenten Frauenpolitik.“

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