Das aserbaidschanische Volk gedenkt der Opfer des Massakers in Khojaly

Wien (OTS) - In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992 wurde die zivile Bevölkerung der aserbaidschanischen Stadt Khojaly durch die Streitkräfte von Armenien mit direkter Beteiligung des 366. Motorschützenregiments der ehemaligen UdSSR massakriert. Infolgedessen 613 Zivilisten wurden ermordet, darunter 63 Kinder, 106 Frauen und 70 ältere Menschen, mehr als 1000 Menschen wurden verwundert und 150 Personen werden bis heute vermisst. Die friedliche Bevölkerung wurde dem ungeheuerlichen Massaker unterworfen – Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Die Stadt wurde niedergebrannt und dem Erdboden gleichgemacht.

Die Brutalität der Streitkräfte von Armenien bei der Zerstörung der Stadt Khojaly wurden durch die Human Rights Watch, Amnesty International, „Memorial“ Society, the New York Times, Newsweek, Washington Post, Reuters, Agence France Presse und andere Menschenrechtsorganisationen und sonstige Presseorgane dokumentiert. Human Rights Watch beschrieb die Tragödie in Khojaly als „das größte Massaker im Konflikt“.

Das Massaker in Khojaly wird von immer mehr Staaten und internationalen Organisationen als solches anerkannt.

Aserbaidschanischer auf der ganzen Welt gedenken der Opfer des Khojaly-Massakers. Auch in verschiedenen Städten von Österreich, sowie in Wien und Salzburg wurden Gedenkveranstaltungen organisiert. Bereits am 22. Februar lud das Kulturzentrum der Republik Aserbaidschan in Wien zur Ausstellung „Khojaly“ des aserbaidschanischen Malers Ashraf Heybatov und zur Präsentation des Dokumentarfilms „Justice for Khojaly“ von Sariyya Jafarova ein. Am 25. Februar besuchten Freunde von Aserbaidschan das Denkmal im Gedenken an die Opfer des Massakers in der slowenischen Stadt Maribor und haben Blumenkränze niedergelegt.

Das aserbaidschanische Volk wird das Khojaly-Massaker niemals vergessen!

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