„Thema“: Schüsse auf Einbrecher – die Grenzen der Notwehr

Am 25. Februar um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 25. Februar 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Schüsse auf Einbrecher – die Grenzen der Notwehr

„Ich bin jederzeit bereit, mein Haus zu verteidigen“, sagt jener 65-jährige Mann aus St. Valentin in Niederösterreich, der am Montagabend auf einen Einbrecher geschossen hat. Die Pistole war nicht registriert. Der Täter wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft muss klären, ob der Schütze tatsächlich in Notwehr gehandelt hat. Bereit zu schießen ist auch Susanne Dolak, Trafikantin in Wien. Ihr Geschäft wurde schon zweimal überfallen. Jetzt hat sie sich eine Waffe zugelegt und ist fest entschlossen, sich zu verteidigen. Mehr als eine Million Gewehre und Pistolen sind in Österreich registriert. Eine weitere Million soll illegal im Land sein. Wie leicht kommt man in Österreich zu einer Schusswaffe? Wo beginnt Notwehr – und wo endet sie? Martin Steiner und Eva Kordesch haben recherchiert.

Ausverkauf der Tiroler Berge – Einheimische wehren sich

Noch mehr Lifte, noch mehr Pistenkilometer, noch mehr Hotelbetten – die Skigebiete in Österreich befinden sich in einem regelrechten Wettrüsten. Vor allem in Tirol, das ohnehin die größten Skigebiete hat, entstehen immer neue Lifte, die die Berge verbinden. „Verlierer sind die Natur und die Einheimischen – wir wollen uns die wenigen Ruhegebiete, die es in den Bergen noch gibt, nicht nehmen lassen“, sagt Gerd Estermann. Gemeinsam mit seiner Tochter Christina hat er eine Petition gegen den Zusammenschluss der Skigebiete Hochoetz und Kühtai gestartet. 14.000 Menschen haben sich dem Widerstand bereits angeschlossen. Drei Seilbahnen und 38 Hektar neue Pistenflächen sollen entstehen. Während bei vielen Einheimischen große Skepsis herrscht, sehen Bürgermeister, Seilbahnbetreiber und Touristiker in der Verbindung der Skigebiete die einzige Möglichkeit, die Region wirtschaftlich abzusichern. Katharina Krutisch war für „Thema“ in Tirol.

Pionierinnen im Berufsleben

Seit genau 100 Jahren dürfen Frauen in Österreich wählen. Was hat das den Frauen im Berufsleben gebracht? Im Rahmen des ORF-TV-Programmschwerpunkts „100 Jahre Frauenwahlrecht“ (Details unter http://presse.ORF.at) hat „Thema“ Frauen aus drei Generationen und drei Berufsgruppen gefragt. „Früher war es nicht einmal selbstverständlich, den Führerschein zu machen. Was brauchst denn das, hat’s gleich geheißen, schau lieber, dass du einen Kinderwagen schiebst“, erzählt Christa Sverak. Sie war eine der ersten Frauen, die einen Kfz-Betrieb geleitet hat. Heute führt sie den Betrieb gemeinsam mit ihrer Tochter. Auch die AUA-Kapitänin Petra Lorenz ist in ihrem Beruf eine Frau der ersten Stunde. Vor 20 Jahren hat sie begonnen und wünscht sich, „dass Pilotinnen in 20 Jahren nichts Besonderes mehr sind.“ Medizingeschichte in einer Männerdomäne hat Hildegunde Piza geschrieben. Sie hat dem Rohrbomben-Opfer Theo Kelz zwei Hände transplantiert. Wie haben diese Frauen und wie haben ihre jüngeren Kolleginnen die Entwicklung der Gleichberechtigung erlebt? Sabina Riedl berichtet.

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