Blümel/Wölbitsch: Deutschförderklassen zeigen erste Erfolge

15 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschförderklassen bereits jetzt in Regelunterricht – Wien im Bundesländervergleich bei Bildungsstandards an letzter Stelle

Wien (OTS) - „Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler alleine in Wien haben den Überstieg von der Deutschförderklasse in den Regelunterricht geschafft. Zudem haben mehr als 1.000 Schüler die Deutschförderkurse erfolgreich absolviert. Das ist ein erster, großartiger Erfolg für die Deutschförderklassen der Bundesregierung“, betonen Landesparteiobmann Bundesminister Gernot Blümel und Stadtrat Markus Wölbitsch. Somit haben mittlerweile 15 Prozent die Deutschförderklassen verlassen.

Deutschförderklassen seien das beste Präventionsmittel für die Mindestsicherung in Wien, so Gernot Blümel: „Vieles was die Bundesregierung macht, kommt vor allem Wien zu Gute. Neben dem Standortentwicklungsgesetz, dem Paket zur Förderung der E-Mobilität, den Aktivitäten zur Erhaltung des UNESCO-Welterbestatus in Wien, dem Familienbonus Plus, von dem 300.000 Wiener Kinder profitieren, oder den Deutschförderklassen profitiert Wien vor allem von der Reform der Mindestsicherung. Die Bundesregierung setzt die Mindestsicherungsreform um, damit es sich wieder auszahlt, arbeiten zu gehen. Und die Bundesregierung hat die Deutschförderklassen eingeführt, damit die Kinder eine Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit erhalten.“

Wien hat weiterhin den höchsten Anteil an Risikoschülerinnen und -schülern, so Ergebnisse des aktuellen Bildungsstandards in Mathematik. Während in Salzburg 88 Prozent die Bildungsstandards erreichen oder übertreffen, sind es in Wien nur 74 Prozent. „Rot-Grün darf die Alarmsignale aus den Klassenzimmern der Stadt nicht länger ignorieren. Die Lehrerinnen und Lehrer brauchen externe Unterstützung. Seit Jahren verspricht die Stadtregierung 100 zusätzliche Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter. Passiert ist bis dato nur wenig“, so Stadtrat Markus Wölbitsch, der darauf verweist, dass die Bereitstellung von Schulpsychologen und Schulsozialarbeitern in den Pflichtschulen Landessache ist.

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