FPÖ-Bösch: „Darabos hat verantwortungslos gehandelt und die Interessen der SPÖ über jene der Republik gestellt“

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Eurofighter-Untersuchungsausschusses ist der ehemalige Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos geladen. Für den Fraktionsführer der Freiheitlichen, Dr. Reinhard Bösch, steht fest, dass dessen Vergleich aus dem Jahr 2007 einen riesigen Schaden für die österreichische Luftraumüberwachung bedeutete.

„Weniger, zum Teil gebrauchte Flieger, ältere Tranche, der Verzicht auf militärische Funktionen wie Selbstschutzsysteme und auf das Rücktrittsrecht vom Vertrag – die Liste der Verfehlungen des Norbert Darabos ist lang,“ fasst Bösch die Folgen der fatalen Vergleichsverhandlungen mit Eurofighter zusammen. „Doch nicht nur, dass der damalige Verteidigungsminister, militärische Aspekte völlig beiseiteschob und das Potenzial der Eurofighter drastisch reduzierte, er schaltete auch sämtliche Kontrollinstanzen aus. Norbert Darabos band in die entscheidenden Verhandlungen weder jene Experten des Verteidigungsressorts ein, welche am ursprünglichen Vertrag beteiligt waren, noch das Finanzministerium oder die Finanzprokuratur.“

Reinhard Bösch kann sich die Vorgehensweise des ehemaligen Verteidigungsministers nur so erklären: „Darabos hat parteipolitische Interessen der SPÖ, welche immer gegen die Eurofighter aufgetreten ist, über die Interessen der Republik gestellt.“ Aufgrund dieser falschen Auslegung seines Amtes verwundert es nicht, dass die Staatsanwaltschaft Wien gegen Darabos wegen des Verdachts der Untreue ermittelt.

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