Staatssekretärin Edtstadler: Müssen Antisemitismus den Kampf ansagen

Nicht zu tolerieren, dass sich Jüdinnen und Juden in Europa nicht mehr sicher fühlen – beunruhigende Entwicklungen im Keim zu ersticken

Wien (OTS) - In Bezug auf den zunehmenden Antisemitismus in ganz Europa, etwa im Zusammenhang mit den Protesten der sogenannten Gelbwesten in Frankreich oder auch die judenfeindlichen Strömungen innerhalb der britischen Labour-Partei, betont die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler: "Wir können nicht tolerieren, dass sich Jüdinnen und Juden in Europa nicht mehr sicher fühlen. Antisemitismus entsteht nicht von heute auf morgen. Wir müssen wachsam sein, denn aus Worten können Taten werden."

Edtstadler verweist dabei unter anderem auf die alarmierenden Ergebnisse einer Studie der EU-Grundrechteagentur, die in zwölf EU-Mitgliedstaaten durchgeführt und im Dezember 2018 präsentiert wurde. Dabei gaben neun von zehn Befragten an, dass nach ihrem Empfinden der Antisemitismus in ihren Ländern in den vergangenen fünf Jahren zugenommen habe.

Unter österreichischem EU-Ratsvorsitz sei es gelungen, eine Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Entwicklung eines gemeinsamen Sicherheitskonzeptes zum besseren Schutz jüdischer Gemeinschaften und Einrichtungen in Europa zu beschließen, sagt die Staatssekretärin. Diese müsse laut Edtstadler nun rasch umgesetzt werden. "Wir müssen Antisemitismus in all seinen Formen klar verurteilen und entschieden bekämpfen, um diese beunruhigenden Entwicklungen schon im Keim zu ersticken", sagt Edtstadler.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Mag.(FH) Eberhard Blumenthal
Pressesprecher der Staatssekretärin
+43 1 531 26 901212
eberhard.blumenthal@bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0001