VSV/Kolba: WKStA schliesst bei VW-Ermittlungen Akteneinsicht für Betroffene aus

Warum werden “Geheimermittlungen” gegen VW geführt?

Wien (OTS) - Die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) führt gegen Winterkorn, Volkswagen AG und Bosch AG strafrechtliche Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Dieselbetrug gegenüber Behörden und Kunden.

Tausende Vw-Geschädigte haben sich dem Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen. Daneben hat der VKI für 10.000 Opfer Sammelklagen bei 16 Landesgerichten eingebracht. In Deutschland haben sich weit mehr als 400.000 Geschädigte der Musterfeststellungsklage gegen VW angeschlossen.

So etwas nennt man ein “glamoröses Verfahren” und da werden idR Massnahmen der Oberstaatsanwaltschaft berichtet. Ob das bei diesem Schilderbürgerstreich auch der Fall war?

Die WKStA hat die “Aktenübersicht“ von der Akteneinsicht durch Geschädigtenvertreter ausgeschlossen.

”Das ist ein ungeheuerlicher Skandal, weil damit jede Akteneinsicht defacto verhindert wird. Ohne Aktenübersicht kann man nicht auswählen, welchen Aktenteil man einsehen will. Damit wird defacto die Akteneinsicht für Geschädigte verhindert und diese Ermittlungen werden zum Geheimverfahren,” kritisiert Peter Kolba, Obmann des VSV.

Der VSV gibt auf www.klagen-ohne-risiko.at Tipps, wie man sich noch immer an der dt. Musterfeststellungsklage gegen VW beteiligen kann und Forderungen gegen Verjährung sichert.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +436602002437

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