„Hohes Haus“ über eine EU im Wandel und Lärmbelästigungen

Am 17. Februar um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Fritz Jungmayr präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 17. Februar 2019, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

EU im Wandel

Prognosen über die Zukunft der Europäischen Union sind äußerst schwierig. Noch lässt sich nicht absehen, welche Auswirkungen der bevorstehende Austritt Großbritanniens auf die Union haben wird. Die Zentrifugalkräfte innerhalb der Union sind erstarkt, der Wille zur Vertiefung ist schwächer geworden. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hielt diese Woche im EU-Parlament in Straßburg eine Rede zur Zukunft Europas und musste sich in diesem Zusammenhang massive Kritik über die Rolle seines Landes anhören. Conte wiederum kritisierte das Projekt EU, das in den vergangenen 20 Jahren keine Vision entwickelt habe, dafür aber viel Verwaltung und Bürokratie. In Europa sei ein Wandel im Gang und der neue Wind werde die alten Kräfte wegfegen. Aus Straßburg berichtet Peter Fritz.

Gast im Studio ist Petra Steger, die Europasprecherin der FPÖ.

Feiertag, der 14.

Viel Zeit bleiben Regierung und Parlament nicht mehr für eine neue Lösung zum Karfreitag. Ende Jänner hat der Europäische Gerichtshof die Regelung, wonach nur für evangelische Arbeitnehmer der Karfreitag ein bezahlter Feiertag ist, als gleichheitswidrig aufgehoben. Der heurige Karfreitag in knapp neun Wochen soll ein Feiertag für alle oder für niemanden sein. Die Regierung will einen weiteren Feiertag – es wäre der 14. – verhindern, die Wirtschaft fürchtet Mehrkosten, andererseits würden Branchen wie der Tourismus profitieren. Und laut einer von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebenen Studie sind mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer für einen Feiertag für alle. Susanne Däubel berichtet.

Lärmbelästigung

Der Flugverkehr in der EU hat in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 20 Prozent zugenommen. Umweltschädliche Emissionen sind um bis zu zwölf Prozent gestiegen. Das besagt eine Studie von EU-Umweltagentur, Europäischer Agentur für Flugsicherheit und der Luftfahrtorganisation Eurocontrol. Auch die Belastung durch Fluglärm habe trotz technischer Fortschritte stark zugenommen. Auf den großen Flughäfen starten und landen die Maschinen im Minutentakt. Rund 20 Millionen EU-Bürger, die in Einflugschneisen leben, sind einem regelmäßigen Lärmpegel von mehr als 55 Dezibel ausgesetzt. Das entspricht der ständigen Lautstärke eines normalen Gesprächs. Dagmar Wohlfahrt berichtet.

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