Aufnahmechaos bei der Polizei trotz Ministeriumsrückzieher

Innenministerium zeigt Arroganz der Macht statt Lösungskompetenz

Wien (OTS) - Beschwerdeschreiben gehen laufend ein, die Telefone laufen heiß, hunderte Polizeibewerberinnen sind frustriert und fühlen sich vor den Kopf gestoßen. Grund: Im Vorjahr bestandene Aufnahmeprüfungen sind nicht mehr gültig! Kosten für erbrachte Befunde fallen bei einer neuerlichen Bewerbung wieder an, Auslagen für Laseroperationen an den Augen (ca. 3.000.- Euro) wurden vielleicht umsonst getätigt. Dazu kommt eine widerliche Aussage des Pressesprechers, der lapidar anmerkt: „Wer es nicht in den Märztermin schaffte, war einfach nicht gut genug“. Und nun ein Rückzieher der viele offene Fragen unbeantwortet lässt.++++

Hermann Greylinger, FSG-Vorsitzender in der Polizeigewerkschaft dazu: „Diese Arroganz der Macht ist unerträglich und stinkt zum Himmel. Nicht die BewerberInnen haben versagt, sondern das Innenministerium. Dem ist es nämlich nicht gelungen, die erforderlichen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen“. Die abgewiesenen BewerberInnen zeigen sich enttäuscht über die Institution Innenministerium und Polizei, der Imageschaden ist gewaltig. Die Verantwortung dafür trägt der Ressortleiter. Es ergeht daher die klare Forderung: „Runter vom hohen Ross, Herr Bundesminister. Gestehen Sie die Fehler ein, das zeigt nämlich von Größe. Zeigen Sie Lösungskompetenz“, so Greylinger abschließend.

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Hermann Greylinger
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