SPÖ-Bundesrat Weber: Erst ja, dann nein – Kickl macht Polizei zur Lachnummer

Imageverlust macht es in Zukunft unmöglich, die Besten zur Polizei zu holen

Wien (OTS/SK) - Wie heute, Dienstag, die "Kleine Zeitung" berichtete, müssen 50 Steirerinnen und Steirer, die den Polizeiaufnahmetest bereits geschafft haben, zurück an den Start. Der steirische SPÖ-Bundesrat und Sicherheitssprecher Martin Weber befürchtet, dass dieses Vorgehen in Zukunft viele abschrecken wird: „50 junge Menschen haben den Aufnahmetest absolviert und geschafft. Sie haben viel Zeit und Mühe in die Bewerbung investiert und sich für den Polizeidienst als geeignet bewiesen. Dass sie nun noch einmal zurück an den Start geschickt werden, ist eine Farce und bedeutet einen Imageverlust für unsere Polizei. Damit wird es nicht mehr möglich sein, die Besten für den Polizeidienst zu motivieren“, so Weber. ****

„Innenminister Kickl spielt mit der Zukunft junger Menschen. Sie haben durch diesen Irrsinn keine Planungssicherheit und sind nun wieder völlig im Unklaren darüber, wie es weitergehen soll. Dass 50 junge Steirerinnen und Steirer aufgrund eines bürokratischen Wahnsinns ein Jahr ihrer Lebenszeit verlieren, darf nicht passieren“, kritisiert Martin Weber das Vorgehen von Innenminister Herbert Kickl.

„Ich bin froh, dass so viele Steirerinnen und Steirer zur Polizei wollen und habe höchsten Respekt vor ihrer Entscheidung, unser Land sicherer zu machen. Kickl verprellt diese - für unsere Zukunft so wichtigen - Menschen, indem er sie vor eine ungewisse Zukunft stellt. Sie haben bewiesen, dass sie sich für den Polizeidienst eignen und sollten deshalb auch aufgenommen werden“, so der steirische Bundesrat und Sicherheitssprecher abschließend. (Schluss) mw/md

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