ÖGB-Katzian: Demokratie muss ständig verteidigt werden

Für gesicherte Arbeit und Beschäftigung sorgen, gegen Hetze auftreten

Wien. (OTS) - „Die Februarkämpfe 1934 waren der tragische Höhepunkt eines Konflikts um freie Gewerkschaften und soziale Sicherheit. Sie erinnern Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter unabhängig von ihrer politischen Heimat daran, dass es Aufgabe der Gewerkschaftsbewegung ist, für gesicherte Arbeit und Beschäftigung zu sorgen. Wir müssen uns dafür engagieren, Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, wenn wir verhindern wollen, dass sich die Geschichte wiederholt“, betont ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

„Vor dem Hintergrund zunehmender Hetze gegen Migrantinnen und Migranten, gegen Minderheiten und Religionsgemeinschaften geht es darum, ganz bewusst gegen solche Ideologien aufzutreten“, so Katzian: „Aus der Geschichte lernen heißt vor allem auch, miteinander zu arbeiten und zu leben und nicht zu hetzen und auszugrenzen.“ In diese Sinne sei es auch eine wesentliche Aufgabe des ÖGB, Vorurteilen sowie jeder Form von Neofaschismus und Intoleranz entgegenzutreten.

Der 12. Februar ist für den ÖGB-Präsidenten auch ein Anlass, jener GewerkschafterInnen und AktivistInnen weltweit zu gedenken, die ihren Kampf für Demokratie und für die Einhaltung von Menschenrechten auch heute noch mit Haftstrafen und sogar mit Todesurteilen büßen: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss gelebt und ständig verteidigt werden!“

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