NEOS zu Papa-Monat: Bringen wir das Karenzmodell ins 21. Jahrhundert

Michael Bernhard: „Dass die Regierung eine EU-Richtlinie kritisiert, die sie selbst verhandelt hat, ist einigermaßen skurril.“

Wien (OTS) - „Anstatt im bestehenden System herumzudoktern und und es noch weiter zu verkomplizieren, braucht es endlich ein mutiges Gesamtkonzept, das den Lebensrealitäten und Wünschen von Eltern im Jahr 2019 gerecht wird“, so NEOS-Familiensprecher Michael Bernhard zu den aktuellen Aussagen von Wirtschaftsministern Schramböck. „Die Diskussion, ob Sonderurlaub oder Papa-Monat, ist oberflächlich und ändert nichts an bestehenden starren Familienbildern. Was es wirklich braucht, sind gleichberechtigte, individuelle Karenzansprüche für Väter und Mütter. Jedes Kind und jede Familiensituation sind anders: Flexibilität und finanzielle Unterstützung sollen es Familien ermöglichen, dass beide Elternteile in gleichem Ausmaß in Karenz gehen.“

Als „etwas skurril“ bezeichnet Bernhard die Kritik Schramböcks an der entsprechenden EU-Richtlinie: „Die Regierung hat diese Richtlinie mitverhandelt und im Rat zugestimmt. Hätte die Ministerin etwas daran ändern wollen, hätte sie auf EU-Ebene dazu Gelegenheit gehabt. Offenbar geht es wieder einmal darum, Brüssel die Schuld an einer unambitionierten Entscheidung der Nationalstaaten zu geben.“

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