Bundesjugendvertretung: Rechtsanspruch auf Papamonat für alle Väter!

Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss garantiert werden

Wien (OTS) - Ein Papamonat ermöglicht es Vätern unmittelbar nach der Geburt des Kindes ein Monat lang daheim zu bleiben. Ein Rechtsanspruch auf den Papamonat wurde gestern von Sozialministerin Hartinger-Klein angekündigt. Die Vorsitzende der Bundesjugendvertretung (BJV) Caroline Pavitsits zeigt sich diesbezüglich erfreut: „Die gemeinsame Zeit nach der Geburt fördert nicht nur die Beziehung zwischen Eltern und Kind, sondern ermöglicht auch die bessere Aufteilung von Care-Arbeit. Einen Rechtsanspruch für alle Väter auf einen Papamonat begrüßen wir daher sehr“. Derzeit gibt es nur einen Rechtsanspruch auf einen unbezahlten Papamonat im öffentlichen Dienst. In der Privatwirtschaft gibt es vereinzelte Regelungen zum Papamonat - je nach Betriebsvereinbarung oder Kollektivvertrag.

Grundsätzlich ist es notwendig auch aktuelle Karenzmodelle zu adaptieren, um endlich eine gleichberechtigte Aufteilung unbezahlter Arbeit sicherzustellen. Konkret fordert die BJV die Schaffung eines Karenzmodells, das die Karenzzeit von Müttern und Vätern gleichermaßen fördert. „Im Jahr 2017 gingen beispielsweise nur 19 Prozent der Väter in Karenz. Väter und Mütter müssen die gleichen Möglichkeiten haben, sich um ihr Kind zu kümmern, ohne sich zwischen Job und Familie entscheiden zu müssen“, so die Vorsitzende abschließend.

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