„Thema“: Masern – Wird Impfskepsis zum Problem?

Am 4. Februar um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 4. Februar 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Masern – Wird Impfskepsis zum Problem?

Der Ausbruch von Masern in Österreich sorgt für Aufregung. 23 Erkrankungen in der Steiermark, in Tirol und in Salzburg sind derzeit bestätigt. „Untersuchungen haben ergeben, dass 80 Prozent der Infizierten Impfgegner sind“, sagt Werner Zenz, Vorstand des Landesklinikums Graz, „diese Menschen nehmen die Ansteckung von anderen in Kauf, die nicht geimpft werden können.“ Zum Beispiel Babys. In Graz mussten 28 Säuglinge vorsorglich behandelt werden, nachdem ein 15-Jähriger mit Masern in die Ambulanz der Grazer Kinderklinik gekommen war. Der Jugendliche dürfte sich beim Skiurlaub in Salzburg angesteckt haben. Der Genstamm der Erkrankung weist in die Ukraine, sagen Fachleute. Wie gefährlich sind Masern tatsächlich? Wie kann man dafür sorgen, dass die Impfrate höher wird? Sind auch Impfungen gegen andere Krankheiten unerlässlich? Andrea Poschmaier und Markus Stachl haben recherchiert.

Der Fall Lukas Müller – Ein Sportler kämpft um seinen Weg zurück ins Leben

Der 13. Jänner 2016 hat das Leben von Lukas Müller verändert: Bei der Skiflug-WM am Kulm ist er als Vorspringer im Einsatz. Mitten im Flug geht sein Schuh auf. Der damals 23-Jährige stürzt schwer und sitzt seither im Rollstuhl. Zu dem Schicksalsschlag kam die Erkenntnis:
Obwohl der Leistungssportler am Tag seines Unfalls für den Österreichischen Skiverband tätig war, sogar ein Entgelt erhielt und auch andere Kriterien für ein Dienstverhältnis erfüllte, war er durch den ÖSV nicht sozialversichert – eine rechtliche Grauzone im Sport. Vor Gericht kämpft Lukas Müller nun um die Anerkennung seines Unfalls als Arbeitsunfall. Nur so wäre er finanziell abgesichert. „Mein Unfall darf nicht umsonst gewesen sein. Ich möchte zumindest dafür kämpfen, dass anderen Sportlerinnen und Sportlern nicht das Gleiche passiert und der rechtliche Rahmen künftig klar geregelt ist“, sagt der junge Kärntner. Katharina Krutisch berichtet.

Ingrid Burkhard – Schauspielstar mit 87

Als Toni Sackbauer, Mundls Ehefrau in „Ein echter Wiener geht nicht unter“, hat sie in der 1970er Jahren die Herzen des Publikums erobert. Jetzt – 40 Jahre später – wurde Ingrid Burkhard mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet – als beste Schauspielerin für ihre Rolle im Bergbauerndrama „Die Einsiedler“. „Es war entsetzlich anstrengend, aber ich habe es geliebt“, sagt die heute 87-jährige Wienerin über die Dreharbeiten. Eva Kordesch hat Ingrid Burkhard zu Hause besucht und mit ihr über Kriegserinnerungen, 67 Jahre im Beruf und ihren Sohn Dietrich Siegl gesprochen.

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