ASVG-Pensionen kosten neuerlich weniger als angenommen

340 Millionen Euro unter den Prognosen

Wien (OTS) - „Seit vielen Jahren wird auch durch die nackten Budgetzahlen der Beweis erbracht, dass die gesetzlichen Pensionen finanzierbar, sicher und stabil sind“, erklärte Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth nach der Veröffentlichung der aktuellen Daten zu den Pensionskosten. Im ASVG lag der Bundeszuschuss auch 2018 neuerlich deutlich unter den ursprünglich angenommenen Prognosen, und zwar um 340 Millionen Euro!

Wohlmuth: „2015 lag der Aufwand 286 Millionen unter dem Voranschlag, 2016 blieben 862 Millionen über, 2017 kosteten die Pensionen sogar 893 Millionen weniger als angenommen und 2018 ist der Pensionsaufwand um 340 Millionen Euro geringer. Es gibt also weder ‚Pensionslöcher‘ und schon gar nicht kann man von einer Unfinanzierbarkeit des ASVG-Pensionssystems sprechen“, so der PVÖ-Generalsekretär, der die ständigen Rufe nach Pensionskürzungen zurückweist.

Zwtl.: Absage an Pensionsautomatik
„Wir brauchen keine Pensions-Kürzungs-Automatik! Wir brauchen vielmehr altersgerechte Arbeitsplätze und eine Ende der ‚zu alt‘-Denke in den Köpfen der Personalchefs, damit die Menschen überhaupt in der Lage sind, bis zum gesetzlichen Pensionsalter zu arbeiten! Und wir brauchen Pensionsanpassungen, die die von den Pensionisten tatsächlich zu verkraftende Teuerung abdecken. Denn davon kann bei der von Kurz und Strache als ‚beste Pensionserhöhung der letzten Jahre‘ gepriesenen Anpassung für 2019 keine Rede sein", so der PVÖ-Generalsekretär.

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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