Sozialpartner in NÖ starten Qualifizierungs-Offensive für ZeitarbeitnehmerInnen

AK NÖ-Präsident Wieser: Stärken Kompetenzen der Arbeitnehmer, damit sie übernommen werden können - WK NÖ-Präsidentin Zwazl: Wirken damit Fachkräfte-Mangel in den Unternehmen entgegen

St. Pölten (OTS) - Die Sozialpartner in Niederösterreich - Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer - setzen eine neue Qualifizierungs-Offensive um. Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeiter werden verstärkt bei Fort- und Weiterbildung gefördert. "Denn davon profitieren Arbeitnehmer und Unternehmen gleichzeitig, eine echte Win-win-Situation", betonten Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer NÖ und Vorsitzender des ÖGB NÖ, sowie Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ. Am Freitag war der Startschuss für die Initiative, bei der die genauen Förder-Möglichkeiten vorgestellt wurden. Bei der Finanzierung ist der Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) maßgeblich.

Rund 12.500 Beschäftigte gibt es derzeit in der Zeitarbeit in Niederösterreich, sie sind zum festen Bestandteil der Wirtschaft geworden. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung sowie dem Fachkräftemangel und den Herausforderungen an Qualifikationen ist es besonders wichtig, die Kompetenzen der ZeitarbeitnehmerInnen zu stärken. Das bringt für alle Seiten nur Vorteile: „Der Arbeitnehmer verbessert seine Qualifikationen und sein Fachwissen. Er ist damit immer am aktuellen Stand der Anforderungen. Und der Zeitarbeitnehmer erhöht dadurch natürlich auch seine Chancen, übernommen zu werden“, betont AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser.

Auch die Unternehmen profitieren von dieser Qualifizierungsoffensive. „Das Angebot der Arbeitskräfteüberlasser wird dadurch noch attraktiver und wertvoller. Sie können unseren Betrieben hochqualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stellen", sagt Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Die Sozialpartner setzen damit konkrete Maßnahmen um, um dem Fachkräfte-Mangel entgegenzuwirken und die Kompetenzen der Arbeitnehmer zu stärken“, so Wieser und Zwazl abschließend.

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