Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen startet neues Kapitel

Neue Geschäftsführerin Frauenberger betont Fokus auf Zukunftsthemen und sektorenübergreifendes Arbeiten

Wien (OTS) - Die langjährige Geschäftsführerin des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen Eva Maria Luger hat mit 31.1.2019 nach einer Übergabezeit ihren Ruhestand angetreten und ihre Agenden an Sandra Frauenberger übergeben. Sozialstadtrat Peter Hacker freut sich auf eine gute Zusammenarbeit: „Mit Sandra Frauenberger hat der Dachverband eine von allen im Dachverband vertretenen Sozialeinrichtungen einstimmig gewählte Geschäftsführerin, die nicht nur auf fundiertes Wissen aufbaut, sondern die Aufgabe mit einem hohen Engagement angeht. Ich bin überzeugt, dass wir damit die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.“ Die erfahrene Kommunal-und Sozialpolitikerin Frauenberger will an die positive Leistungsbilanz des Dachverbands anknüpfen und darüber hinaus neue Wege einschlagen: „Für mich und den Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen startet heute ein neues Kapitel. Dass Wien eine soziale Stadt ist, die auf die Schwächsten schaut, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis von hohem Engagement vieler Beteiligter. Zum Dachverband gehören über 80 Mitgliederorganisationen, die das soziale Netz unserer Stadt bilden. Einrichtungen der Stadt und NGOs - gemeinsam sind wir stärker.“

Der Dachverband versteht sich als Kommunikations- und Vernetzungsplattform zwischen den Mitgliedsorganisationen, der Stadt Wien, der Zivilgesellschaft, den MitarbeiterInnen und vor allem den KundInnen der Einrichtungen. Er vereint mehr als 80 Organisationen aus dem Sozialbereich (mobile Pflege und Betreuung, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Organisationen der Behindertenarbeit, Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe) unter seinem Dach. Zu seinen Aufgaben gehört der Wissenstransfer aus Forschung und Theorie in die Praxis genauso wie das Erarbeiten von Qualitätsleitlinien, die für alle Organisationen der Wiener Sozialwirtschaft gelten. „Wir werden uns sektorenübergreifenden Fragestellungen widmen. Themen wie Diversität, Inklusion, Wohnraum in der wachsenden Stadt oder der richtige Umgang mit psychischen Erkrankungen betrifft alle Sozialorganisationen. Wir leisten einen Beitrag in der Sozialpolitik der Stadt indem wir uns diesen und vielen anderen Themen widmen und gemeinsam Strategien für neue Wege erarbeiten“, so Frauenberger.

Der Dachverband verstehe sich dabei auch als Förderer von Innovation und Entwicklung. Frauenberger betont daher: „In Zeiten von Digitalisierung, Technologisierung und rasanten Entwicklungen ist es relevant sich gemeinsam mit den Auswirkungen und Veränderungen auseinander zu setzen und Lösungen für die neuen sozialen Fragen der Zukunft zu generieren.“

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